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Gerade keine Zeit, den ganzen Artikel zu lesen? Dann hör dir jetzt hier das Wichtigste zum Thema Whitepaper Marketing an.
Whitepaper gehören zu den beliebtesten Formaten im B2B-Marketing. Sie ermöglichen es Unternehmen, komplexe Zusammenhänge detailliert darzustellen – und potenzielle Kunden anzusprechen, die bereits Interesse an einem bestimmten Thema haben. Doch wie genau funktioniert Whitepaper Marketing?
Viele B2B-Marketer stehen vor der Herausforderung, die Vorteile der eigenen Lösungen überzeugend darzustellen. Denn Produkte und Services, die eigens für Unternehmen entwickelt werden, sind oft erklärungsbedürftig: An wen richtet sich das Angebot, was sind die Use Cases, welche positiven Effekte sind zu erwarten?
Hier kommen Whitepaper ins Spiel.
Mittels der längeren Texte, die heruntergeladen und mehr oder weniger aufmerksam gelesen werden, können Informationen vermittelt und Vertrauen aufgebaut werden. Indem du zunächst die Herausforderungen der Zielgruppe und anschließend deine Lösungsansätze im Detail beschreibst, demonstrierst du Expertise und präsentierst dich als Anbieter mit weitreichendem Know-how.
Whitepaper sind außerdem eine besonders effektive Möglichkeit, Leads zu generieren.
Doch was genau ist eigentlich ein Whitepaper? Was hebt das Format von anderen Formaten ab? Wie werden Whitepaper optimal eingesetzt?
Das und mehr erfährst du in diesem Artikel.
Was ist ein Whitepaper?
Beginnen wir damit, genau zu definieren, was sich hinter dem häufig gebrauchten Begriff „Whitepaper“ überhaupt verbirgt.
Ein Whitepaper ist ein oft recht umfangreiches, informatives Dokument, das ein Problem analysiert und mögliche Lösungen präsentiert – von denen in der Regel mindestens eine mit dem Angebot des Unternehmens zusammenhängt, von dem das Whitepaper veröffentlicht wurde. Whitepaper richten sich an eine fachkundige Leserschaft, etwa Fachexperten oder Entscheider.
Der Fokus liegt auf dem Text, der jedoch beispielsweise durch Diagramme, Tabellen, Screenshots oder Icons illustriert sein kann.
Charakteristisch für Whitepaper ist auch die Tonalität: Anders als andere Marketingtexte sind sie sachlich geschrieben und konzentrieren sich auf Zahlen, Daten und Fakten, statt den Leser durch emotionale Impulse zur nächsten verkaufsrelevanten Aktion zu drängen.
Die Ziele bestehen vielmehr darin, …
- das allgemeine Verständnis für ein Thema zu vertiefen, um das Angebot einer entsprechenden Lösung vorzubereiten,
- das Image des Anbieters zu stärken, indem Expertenkenntnisse gezeigt werden, und
- qualifizierte Leads zu generieren, das heißt: Leads mit einem höheren Kundenpotenzial.
Häufig werden Whitepaper nämlich in Form von PDFs bereitgestellt, die Interessenten – gegen Übermittlung ihrer Kontaktdaten sowie einer Einverständniserklärung zur Kontaktaufnahme durch den Anbieter – herunterladen und in Ruhe lesen können.
Warum sind Whitepaper so effektiv?
Whitepaper Marketing ist eine beliebte und bewährte Methode im B2B-Kontext. Worin die Vorteile für Unternehmen bestehen, die Whitepaper anbieten, fassen wir hier einmal zusammen:
Effizienz
Im Vergleich zu vielen anderen Marketingmaßnahmen – etwa Events oder Videos – sind Whitepaper kostengünstig in der Erstellung. Sie lassen sich digital leicht verbreiten. Mittels Social Media und E-Mail-Marketing erreichst du mit minimalem Aufwand ein großes Publikum, du kannst dein Whitepaper jedoch auch einfach auf deiner Website anbieten und dafür sorgen, dass es via Suchmaschine gefunden wird.
Leadgenerierung
Whitepaper eignen sich hervorragend zur Leadgenerierung. Potenzielle Kunden, die sich mit dem Thema deines Whitepapers beschäftigen und mehr erfahren möchten, geben bereitwillig ihre Kontaktdaten an, um Zugang zu hochwertigen Inhalten zu erhalten. So gewinnst du qualifizierte Leads, die bereits Interesse an einem bestimmten Thema signalisiert haben, das im Kontext deines Angebots wichtig ist.
Oft haben Whitepaper-Leads, die du kontaktierst, die PDF bereits gelesen. Dann sind sie zum Zeitpunkt des ersten Gesprächs oft schon tief im Thema, sodass der Vertriebsmitarbeiter direkt an bestimmte Punkte anknüpfen kann. Das spart Zeit und erhöht die Erfolgschancen.
Authorität
Ein Whitepaper bietet die perfekte Gelegenheit, fachliche Kompetenz eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Indem du fundiertes Wissen, erkenntnisreiche Analysen und konkrete Lösungsansätze präsentierst, positionierst du dich als vertrauenswürdiger Anbieter. Das schafft eine solide Grundlage, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.
Branding
Aufmachung und Inhalt deines Whitepapers können zum Branding, also zur Markenbildung beitragen. Leser verknüpfen dein Logo und deine Corporate-Design-Farben mit dem Thema des Whitepapers, und auch im Hinblick auf Schreibstil und Botschaften kannst, trotz aller Sachlichkeit, die Besonderheiten deiner Marke hervorheben.
Whitepaper von MBmedien
Du würdest gern ein Beispiel für ein Whitepaper sehen? Kein Problem! MBmedien bietet eine ganze Reihe von Whitepapern an. Unsere neuesten sind diese:
Account-based Marketing 2024
Klasse statt Masse: Wie du potenzielle Kunden ganz gezielt ansprichst und so deinen Return on Investment maximierst. Mit Guide und FAQ!
So erreichen Hersteller echte Interessenten
Niedriger Bekanntheitsgrad, unklare Zielgruppe, kein Ansprechpartner? Mit diesen Marketingmethoden gewinnt ihr als produzierendes Unternehmen effektiv neue Kunden.
Warum Ihre Leadgenerierung so häufig scheitert
Entdecke in unserem Whitepaper die Lösungsbausteine, die für die erfolgreiche Zielgruppenaktivierung im B2B-Umfeld unverzichtbar sind.
Zahlen zum Thema Whitepaper
Noch immer nicht gänzlich überzeugt von Whitepaper Marketing? Hier haben wir einige konkrete Zahlen für dich zusammengestellt, die zeigen, dass Whitepaper nicht nur populär, sondern auch effektiv sind:
- 69 % der B2B-Marketer nutzen Whitepaper, Stand 2023. Im Jahr davor waren es 66 %, davor 52 % – das Format scheint sich also derzeit immer größerer Beliebtheit zu erfreuen. (Haufe)
- Gerade im IT-Bereich funktionieren Whitepaper: Für 91 % der potenziellen Käufer sind Whitepaper neben Produktliteratur der effektivste Content. (TechTarget)
- In einer allgemeineren Befragung sagten 58 % der Teilnehmer, dass Whitepaper Marketing für sie eine effektive Methode der Leadgenerierung ist. (Pinuts)
- 71 % der potenziellen Käufer aus 6 verschiedenen Branchen geben an, dass sie neben Blogartikeln auch Whitepaper lesen, um eine Kaufentscheidung zu treffen. (Demand Gen Report 2018)
- 76 % der B2B-Käufer sind bereit, ihre Daten im Austausch gegen ein Whitepaper preiszugeben. Einen höheren Wert erzielen nur Webinare (79 %). (AcademyOcean)
Natürlich ist jedes Unternehmen anders. Doch selbst wenn du glaubst, dass deine Zielgruppe sich nicht besonders für ein Whitepaper über dein Thema interessieren würde, solltest du es zumindest einmal ausprobieren – und zwar richtig. Dazu kannst du gern den nachfolgenden Guide zu Rate ziehen.
Guide: So schreibst und promotest du ein Whitepaper
Erfolg im Whitepaper Marketing erfordert eine gründliche Vorbereitung, ein überzeugendes Whitepaper und eine effektive Promotion. So solltest du vorgehen:
Vorbereitungen
Bevor du mit dem Schreiben deines Whitepapers anfängst, solltest du dir ein paar Gedanken und Notizen machen.
Zielgruppe definieren
Überlege zunächst einmal, wer dein Whitepaper überhaupt lesen soll:
- Schreibst du für Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Fachkräfte, Berater?
- Welche Vorkenntnisse bringt die Zielgruppe mit?
- In welcher Phase des Entscheidungsprozesses befindet sie sich?
Erstelle am besten einen detaillierten Persona-Steckbrief des typischen Lesers, den du im Kopf hast.
Thema finden
Notiere dir die zentralen Fragen und Probleme, die deine Zielgruppe beschäftigen, und überlege, ob und wie du diese beantworten beziehungsweise lösen könntest.
Definiere und formuliere auf Basis dieser Fragen und Probleme das Thema deines Whitepapers. Es sollte sich um eine komplexe Frage oder ein kompliziertes Problem handeln, über das sich einige Seiten schreiben lassen, und natürlich sollten deine Produkte oder Services etwas damit zu tun haben.
Recherche durchführen
Auch wenn du als Experte bereits auf umfassendes Vorwissen zurückgreifen kannst, wird eine gründliche Recherche zum Whitepaper-Thema in vielen Fällen unverzichtbar sein.
Sammle aktuelle Studien, Statistiken und Best Practices, die deine Erläuterungen und Argumente stützen.
Ergänze diese durch eigene Daten, von dir eingeholte Expertenmeinungen und Kundenfeedback, um a) den Informationsgehalt zu steigern und b) ein Whitepaper zu entwickeln, das niemand außer dir in dieser Form anbieten könnte.
Erstellung des Whitepapers
Die eigentliche Erstellung des Whitepapers ist für gewöhnlich die größte Herausforderung. Je nach Textumfang und Nebenprojekten solltest du einige Tage oder sogar Wochen für diese Phase einplanen. Sofern du dich nicht mit einem aktuellen Thema beschäftigst, das schnell an Relevanz verliert, zählt am Ende die Qualität der Inhalte, nicht der Veröffentlichungszeitpunkt.
Struktur erstellen
Eine klare und logische Struktur ist das Grundgerüst eines erfolgreichen Whitepapers. Ein bewährtes Muster sieht folgendermaßen aus:
- Inhaltsverzeichnis
- Management Summary
- Einleitung
- Hauptteil mit Unterkapiteln
- Fazit
- Call to Action
- Anhang
Natürlich gibt es nicht die eine Whitepaper-Struktur, an die sich jeder Anbieter halten sollte. Es kann gute Gründe geben, davon abzuweichen – grundsätzlich oder nur für bestimmte Whitepaper.
Texte schreiben
Du hast eine Struktur gefunden, die wahrscheinlich gut funktioniert? Dann wird es nun ernst: Es geht an die Erstellung der Texte!
Im ersten Schritt solltest du dir über Stil und Details noch keine Sorgen machen. Schreib in einem einfachen Dokument zu jeder Sektion in Stichpunkten auf, was dir einfällt. Bring die Stichpunkte dann in eine sinnvolle Reihenfolge und formuliere Sätze aus.
Hier noch einige Empfehlungen zu jeder Sektion, wenn du dich an den obenstehenden Vorschlag für die Struktur gehalten hast:
- Inhaltsverzeichnis: Sobald dein Whitepaper eine gewisse Länge erreicht hat, empfiehlt es sich, ein Inhaltsverzeichnis hinzuzufügen, damit Leser sich einen Überblick verschaffen können und interessante Passagen schnell wiederfinden.
- Management Summary: Gib hier hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. Die Management Summary steht am Anfang des Whitepapers, sollte aber zum Schluss geschrieben werden, wenn der Fokus hundertprozentig klar ist.
- Einleitung: Schreib eine Einleitung zum Thema, in der du die wichtigsten Aspekte benennst, Begriffe erklärst und den Zweck des Whitepapers herausstellst: die Beantwortung wichtiger Fragen und die Lösung dringender Probleme.
- Hauptteil: Leg das Thema detailliert dar – inklusive aller Zahlen, Daten und Fakten, die du finden konntest und die deine Perspektive unterstützen. Präsentiere klare Antworten und konkrete Lösungen. Der Hauptteil sollte natürlich die mit Abstand längste Sektion des Whitepapers sein: Hierin liegt schließlich der ganze Wert deiner Veröffentlichung. Nutze unbedingt Überschriften, um den Text weiter zu gliedern.
- Fazit: Dem Hauptteil sollte sich ein Fazit anschließen, das die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal übersichtlich zusammenfasst.
- Call to Action: Ein Whitepaper ist informativ, nicht werblich. Dennoch darf am Ende ein Call to Action stehen, also eine Aufforderung zur Handlung, beispielsweise zur Kontaktaufnahme mit einem Mitarbeiter eures Vertriebs.
- Anhang: Wenn du in deinem Whitepaper viele Quellen herangezogen hast, solltest du diese im Anhang auflisten. Auch zusätzliche Informationen, die den Leser interessieren könnten, die zuvor jedoch den Lesefluss gestört hätten, finden hier Platz.
Dein Ziel an diesem Punkt besteht zunächst einmal darin, ein Dokument zu erstellen, das sich bereits wie ein Whitepaper lesen lässt – ungeachtet der Textqualität und der Detailtiefe.
Auf dieser Grundlage arbeitest du weiter.
Texte optimieren
Geh deinen Text von Anfang bis Ende durch und nimm Anpassungen vor. Achte dabei vor allem auf die folgenden Punkte:
- Stil und Tonalität: Bei einem Whitepaper ist es wichtig, eine sachliche und fachmännische, aber gleichzeitig möglichst einfache Sprache zu verwenden. Nutze nur Begriffe, die deine Zielgruppe mit Sicherheit kennt und versteht, und vermeide lange oder ungewöhnliche Satzstrukturen.
- Struktur und Formatierung: Verwende genügend Absätze und Überschriften. Gelegentlich kann eine Liste oder Tabelle besser geeignet sein als ein Fließtext. Hervorhebungen durch Fett- oder Kursivdruck können ebenfalls helfen, Informationen effektiver zu vermitteln.
- Illustration: Nutze Infoboxen, Fotos, Grafiken, Diagramme, Illustrationen und Icons, um Texte a) verständlicher zu machen und/oder b) aufzulockern.
Wenn du mit der ersten Überarbeitung fertig bist, bitte Kollegen und/oder externe Experten um Feedback. Setze alle Verbesserungsvorschläge um, die dir sinnvoll erscheinen.
Layout und Design
Ein ansprechendes Layout und Design unterstreicht die Professionalität deines Whitepapers. Wenn du keinen Designer in deinem Team hast und das Layout und Design selbst in die Hand nehmen musst, hier einige Tipps:
- Ausrichtung: Du hast die Wahl zwischen A4 (ideal, wenn du glaubst, dass dein Whitepaper von vielen Lesern ausgedruckt wird) und der Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (wenn du glaubst, dass dein Whitepaper eher am PC-Bildschirm gelesen wird).
- Farbraum: Bei Druck-Whitepapern kannst du darüber nachdenken, den CMYK-Farbraum zu verwenden (für Druckerfarben optimiert), in der Regel ist jedoch der RGB-Farbraum zu empfehlen (mit dem Monitore arbeiten).
- Corporate Design: Nutze das Logo, die Farben und die Schriftarten deines Unternehmens. Auch für die Bilderwelt gibt es möglicherweise Vorgaben oder zumindest einen Medienpool, den du nutzen kannst.
- Minimalismus: Halte das Layout übersichtlich und vermeide überladene Seiten. Ein einfaches Design mit viel Weißraum (auch an den Seitenrändern!) wirkt modern und lenkt den Fokus auf die Inhalte.
- Lesbarkeit: Wähle eine Schriftgröße, die angenehm zu lesen ist, und setze den Zeilenabstand auf mindestens 120 %.
- Konsistenz: Stell sicher, dass du bei sich wiederholenden Elementen immer die gleiche Gestaltung und die gleichen Abstände zu anderen Elementen verwendest. Am besten gewöhnst du dir an, mit Formatvorlagen zu arbeiten. Das ist eigentlich immer eine gute Idee.
- Hierarchien: Nutze deutlich unterschiedliche Schriftgrößen und -stile für Überschriften, Zwischenüberschriften und Fließtexte.
- Akzente: Verwende auffällige Farben und visuelle Elemente, um die Aufmerksamkeit gezielt zu lenken.
- Balance: Achte darauf, dass Texte und Bilder gleichmäßig verteilt sind. Vermeide „Walls of Text“, also lange Absätze, die anstrengend zu lesen sind.
Zum Schluss exportierst du eine PDF-Version, die für die digitale Verbreitung optimiert ist.
Unsere Infografik zur Whitepaper-Erstellung
Schau dir hier den Prozess der Erstellung eines professionellen Whitepapers in unserer praktischen Infografik an:
Nach der Erstellung
Dein Whitepaper ist nun also fertiggestellt. Zeit für die Veröffentlichung und Promotion!
Veröffentlichung auf der Website
Zunächst einmal solltest du das Whitepaper auf deiner Website zum Download zur Verfügung stellen.
Wenn du bereits eine Reihe von Inhalten anzubieten hast, ist eine Mediathek, erreichbar über die Hauptnavigation, der beste Ort für Whitepaper.
Willst du mit deinem Whitepaper nicht nur deine Expertise zeigen und dein Angebot vorstellen, sondern auch Leads generieren, stellst du das Whitepaper als „gated Asset“ ein. Das bedeutet, dass Interessenten das Whitepaper nur herunterladen können, wenn sie zuvor ihre Kontaktdaten übermittelt und ihr Einverständnis gegeben haben, von dir via E-Mail oder telefonisch kontaktiert zu werden. Jeder Whitepaper-Download generiert somit einen qualifizierten, also besonders wertvollen Lead.
Das entsprechende Formular sollte nicht zu viele Daten abfragen – Name, E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer sind eigentlich alles, was du im ersten Schritt benötigst –, um die Hürde für Interessenten gering zu halten.
Teste den gesamten Prozess, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert.
Promotion auf verschiedenen Kanälen
Für die Promotion deines Whitepapers bieten sich verschiedene Kanäle an: Bewirb es auf Social Media, in E-Mailings oder, mittels Banner oder Popup, noch einmal auf deiner Website. Nutze nach Möglichkeit gezieltes Targeting, um sicherzustellen, dass die richtigen Personen dein neues Content-Angebot wahrnehmen.
Auch hierzu gibt es ein Infografik von uns:
Analyse der Performance
Es ist wichtig, die Ergebnisse regelmäßig zu analysieren. Dokumentier dazu die Anzahl der Downloads, die Anzahl der generierten Leads, Informationen über diese Leads sowie Abschlussquoten. Mit diesen Daten kannst du herausfinden, welche Personengruppen sich besonders für welche Themen interessieren, und entsprechende zusätzliche Angebote schaffen.
Content wiederverwenden
Content Recycling ist eine effiziente Methode, um den Return on Investment (ROI) zu maximieren. Überlege also, ob du Inhalte aus dem Whitepaper in anderer Form wiederverwerten kannst.
Verwende besonders interessante Fakten aus dem Whitepaper beispielsweise für Blogartikel, Newsletter, Social-Media-Beiträge oder Webinare. Infografiken sind sehr beliebt und werden gern geteilt, und auch kurze Videos liegen derzeit im Trend.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Whitepaper
Hast du nach diesem Guide noch Fragen, die unbeantwortet geblieben sind? Vielleicht gibt dir unsere FAQ-Sektion die Antworten, die du brauchst:
Was ist der Unterschied zwischen Whitepaper und E-Book?
Ein Whitepaper beinhaltet die detaillierte Analyse eines Problems, zu dem es anschließend Lösungsvorschläge bietet. Es richtet sich primär an Fachspezialisten und Entscheider und wird in einem sachlichen, faktenbasierten Ton verfasst. Der Fokus liegt auf der Vermittlung von Expertenwissen und der Positionierung als vertrauenswürdiger Anbieter.
Ein E-Book hingegen hat meist einen allgemeineren Ansatz und kann verschiedene Themen eines Bereichs behandeln. Der Stil ist meist einfacher, denn E-Books dienen in der Regel der Wissensvermittlung an eine breitere Zielgruppe, die nicht unbedingt aus Experten besteht. Zudem sind E-Books stärker auf Marketing und Unterhaltung ausgerichtet. Die Absätze sind kürzer, die Bilder zahlreicher.
Welche Fehler werden bei der Erstellung eines Whitepapers besonders oft gemacht?
Vieles, was es zu vermeiden gilt, geht bereits aus den Empfehlungen des Guides hervor. Dennoch haben wir hier noch einmal Fehler aufgelistet, die zu enttäuschenden Ergebnissen im Whitepaper Marketing führen können:
- Überladene Gestaltung: Dicht gedrängter Text, viele verschiedene Farben, Bilder an jeder freien Stelle – ein chaotisches Layout kann den gleichen Effekt haben wie schlechter Content. Weniger ist mehr beim Whitepaper-Design.
- Fehlende Struktur: Ohne eine klare Gliederung wird ein langer Text unübersichtlich und schwer verständlich. Die Interessenten könnten die Lektüre abbrechen – und werden somit auch deinem CTA am Ende nicht folgen. Schlimmstenfalls laden sie sich ein ähnliches Whitepaper beim Wettbewerber herunter.
- Unzureichende Recherche: Spärliche Daten oder veraltete Informationen schmälern die Glaubwürdigkeit und Nützlichkeit der Inhalte. Achte darauf, dass du Quellen heranziehst, die aktuell und verlässlich sind, und dass Leser etwas Neues lernen können.
- Zu breite Zielgruppe: Wenn das Whitepaper nicht auf eine gut definierte Zielgruppe zugeschnitten ist, verliert es an Relevanz. Wenn du für alle schreibst, schreibst du für niemanden.
- Zu werblicher Ton: Ein Whitepaper sollte informieren, nicht verkaufen. Ein zu offensichtlicher Werbecharakter kann abschreckend wirken und sogar dazu führen, dass deine Expertise in Frage gestellt wird.
- Tipp-, Grammatik- oder Rechtschreibfehler: Flüchtigkeitsfehler oder sprachliche Ungereimtheiten lassen ein Dokument schnell unprofessionell wirken. Mindestens eine Person mit hervorragenden Kenntnissen der verwendeten Sprache sollte das Whitepaper vor der Veröffentlichung korrekturlesen.
- Fehlender Call to Action: Unterschätze nicht die Wirkung eines CTAs. Die meisten Leser werden ohne eine klar formulierte Handlungsaufforderung auch nach der Lektüre eines besonders überzeugenden Whitepapers nichts weiter unternehmen.
Wenn du diese Punkte beachtest, bist du bereits auf einem guten Weg, mit deinem Whitepaper hervorragende Ergebnisse zu erzielen.
Wie gehe ich mit einer niedrigen Downloadrate meines Whitepapers um?
Es gibt viele Faktoren, die auf den Erfolg deines Whitepapers einzahlen – und damit viele Optimierungspotenziale:
- Beschreibung: Prüfe, ob die Landingpage, auf der das Whitepaper angeboten wird, den Wert des Whitepapers deutlich genug kommuniziert. Teste andere Texte, insbesondere in Headlines, und andere Grafiken.
- Call to Action: Formuliere den CTA klarer oder verwende eine auffälligere Platzierung und Gestaltung.
- Formular: Reduziere die Anzahl der Formularfelder. Ein Name und eine E-Mail-Adresse reichen oft aus – alle weiteren Daten kannst du zu einem späteren Zeitpunkt erheben.
- Kanäle: Stelle sicher, dass das Whitepaper auf den richtigen Kanälen beworben wird, etwa mittels E-Mail-Marketing, auf Social Media oder über Display-Ads. Wenn die aktuellen Kanäle nicht funktionieren, solltest du etwas Neues ausprobieren.
- Suchmaschinenoptimierung: Möglicherweise fehlt es an organischem Traffic auf der Landingpage, also an Besuchern, die sich bereits für dein Thema interessieren und bei Google danach suchen. Optimiere die Landingpage für Suchmaschinen, damit sie weiter oben auf den Suchergebnisseiten erscheint.
- Inhalt: Vielleicht stimmt das Thema auch gar nicht mit den Interessen der Zielgruppe überein: Empfindet entgegen deiner Erwartungen kaum jemand das beschriebene Problem als so gravierend, dass er ein Whitepaper darüber lesen will? Noch ist nicht alles verloren! Eine nachträgliche Anpassung von Titel und Fokus stellt meist eine große Herausforderung dar, kann sich jedoch auszahlen.
Also: Wenn dein Whitepaper nicht sofort Leads generiert, lass dich nicht entmutigen. Bleib am Ball, erstelle eine Liste von Verbesserungen und Experimenten und führe diese nach und nach durch.
MBmedien: Content Promotion mit perfektem Targeting
Du hast ein hervorragendes Whitepaper geschrieben und willst es bewerben, um Leads zu generieren? MBmedien ist dein Partner für effektive Content Promotion!
So läuft eine Kampagne bei uns ab:
- Gemeinsam definieren wir eine passende Zielgruppe innerhalb unserer großen B2B-Datenbank mit Ansprechpartnern aus 665.000 DACH-Unternehmen.
- Wir erstellen Landingpages sowie alle Texte und Grafiken, die für eine erfolgreiche Content Promotion benötigt werden.
- Anschließend stellen wir den zuvor selektierten Kontakten dein Whitepaper vor – mittels E-Mail- und/oder Telemarketing.
- Wenn Interesse am Content besteht, generieren wir für dich den qualifizierten Lead, natürlich DSGVO-konform.
Allein innerhalb der letzten 5 Jahre haben wir mehr als 1.300 Leadgenerierungs-Kampagnen für unsere Kunden umgesetzt und dabei insgesamt mehr als 100.000 Leads generiert!
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Gemeinsam entwickeln wir ein Konzept, wie du mit deinem Whitepaper innerhalb kürzester Zeit neue Interessenten und Kunden gewinnst.
Dein Ansprechpartner:
Mach das Beste aus deinem Content! Lass ihn genau den Entscheidern zukommen, die sich für das Thema begeistern, vor akuten Herausforderungen stehen und mit dir als Lösungsanbieter eine Vorgehensweise erarbeiten möchten.
Fazit
Whitepaper sind ein bewährtes Mittel im B2B-Marketing, um die Marke zu stärken und Leads zu generieren. Sie ermöglichen es Unternehmen, komplexe Themen sachlich und detailliert darzustellen, sich als Experten zu positionieren und neue Interessenten zu gewinnen.
Ein professionell erstelltes Whitepaper erfordert jedoch einiges an Arbeit: von der Planung und Erstellung über die Promotion auf mehreren geeigneten Kanälen bis hin zur regelmäßigen Analyse der Ergebnisse.
Mit der richtigen Herangehensweise und einem durchdachten Konzept können Whitepaper maßgeblich dazu beitragen, die Marke zu stärken, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern. Für viele Unternehmen, insbesondere in der IT-Branche, ist Whitepaper Marketing eine der ergiebigsten Leadquellen.
MBmedien unterstützt dich gern bei der Promotion deines Whitepapers. Mit bewährten und innovativen Marketingmethoden sowie der großen MBmedien Datenbank sorgen wir dafür, dass dein Content dort ankommt, wo er den größten Nutzen und das größte Leadgenerierungs-Potenzial hat.