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Display-Werbung: Auffallen und überzeugen im perfekten Kontext

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Gerade keine Zeit, den ganzen Artikel zu lesen? Dann hör dir jetzt hier das Wichtigste zum Thema Display Werbung an.

Mit Display-Werbung auf den richtigen Websites erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe besonders effektiv. Worauf es bei dieser Form des Marketings ankommt und welcher Performance-Boost mit einigen zusätzlichen Daten möglich ist, erfährst du in diesem Artikel.

In dieser Zeit der permanenten Informationsüberflutung besteht eine der größten Herausforderungen des B2B-Marketings darin, überhaupt gesehen zu werden.

Ein besonders hohes Potenzial, aufzufallen und zu überzeugen, bietet Display-Werbung. In Text und (bewegtem) Bild können Unternehmen ihre Produkte und Services präsentieren, und zwar auf den Websites, auf denen die Zielgruppe oft und gerne unterwegs ist.

Display Ads

In diesem Blogartikel erfährst du alles Wissenswerte über Display-Werbung: von den verschiedenen Varianten über spannende Statistiken bis hin zu praktischen Tipps

Unser 10-schrittiger Guide hilft dir, deine erste Kampagne zu starten. Wenn du bereits Display-Werbung schaltest, wird dich interessieren, wie du mit accountbasiertem Targeting die Performance weiter steigern.

Definition: Was ist Display-Werbung?

Display-Werbung, auch als Display Advertising oder Bannerwerbung bezeichnet, ist eine Form der Onlinewerbung, bei der Bilder, Animationen oder Videos auf Websites platziert werden. Dabei kann es sich um eine einzelne Website handeln oder um mehrere Websites, die Teil eines Display-Netzwerkes sind und von einem Anbieter für Display Advertising bespielt werden.

Die Ziele von Display-Werbung können darin bestehen, Aufmerksamkeit zu erzeugen, die Markenbekanntheit zu steigern und potenziellen Kunden die Produkte, Services oder Veranstaltungen des Unternehmens näherzubringen – bis hin zur Leadgenerierung.

Selling

Die Kosten für das werbende Unternehmen sind dabei in der Regel von der Größe und der Platzierung des Werbemittels abhängig sowie von den gemessenen Ergebnissen. In den meisten Fällen wird für Klicks bezahlt (Pay per Click, kurz: PPC) oder für Impressionen, also Ausspielungen (Pay per Impression, kurz: PPI).

Im B2B-Bereich werden Display-Kampagnen häufig eingesetzt, um die Besucher themenverwandter Websites auf die eigene Landingpage zu führen und Leads zu generieren. Die Werbemittel können mit einem Tracking-Mechanismus (UTM-Parametern) ausgestattet sein, um die erzielten Conversions der Display-Kampagne zuzuordnen und den Erfolg auswerten zu können.

Relevanz: Warum funktioniert Display-Werbung so gut?

Die Effektivität von Display-Werbung, insbesondere im B2B-Bereich, ist von mehreren Faktoren abhängig:

Platzierung

Einer der Hauptgründe für die Wirksamkeit von Display-Werbung liegt in der Möglichkeit, Werbung im perfekten Kontext zu platzieren. Du kannst deine Anzeigen auf Websites schalten, die von deiner Zielgruppe häufig besucht werden und zu deinem Angebot passen. 

Eine solche Platzierung gewährleistet, dass die Werbung nur von einem Publikum gesehen wird, das bereits ein Interesse an den Themen hat, die mit deinem Produkt oder Service in Zusammenhang stehen.

Visualität

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, heißt es. Display-Werbung nutzt Bilder, Animationen und Videos, um auch komplexe Botschaften in wenigen Sekunden so zu kommunizieren, dass sie das Interesse wecken und zum Klick auf deine Website oder Landingpage anregen.

Die visuellen Elemente guter Anzeigen können zudem emotionale Reaktionen hervorrufen, um deine Marke positiv aufzuladen und im Bewusstsein der Betrachter zu verankern.

Messbarkeit

Tracking-Mechanismen ermöglichen eine präzise Messung der Kampagnen-Performance. Du siehst anhand konkreter Zahlen, welche Bilder und Texte die höchsten Click Rates erzielen und welche Landingpage die meisten Leads generiert. 

Anhand dieser Daten kannst du deine Kampagne kontinuierlich optimieren und nach und nach den ROI (Return on Investment) steigern, bis die perfekten Ads in einer permanenten „Always-on“-Kampagne zum Selbstläufer werden.

Flexibilität

Die Kostenstruktur von Display-Werbung, die auf Klicks oder Impressionen basiert, ist in den meisten Fällen jederzeit anpassbar und bietet Unternehmen daher eine hohe Flexibilität in der Budgetierung.

Kleinere Unternehmen können auch mit einem begrenzten und häufig schwankenden Budget effektiv werben, während größere Unternehmen erfolgreiche Kampagnen immer weiter skalieren können, um die Reichweite und die Anzahl der Ergebnisse (etwa Conversions) zu maximieren.

Welche Arten von Display-Werbung gibt es?

Display-Werbung ist reich an Formaten und Stilen. Unternehmen können ihre Botschaften auf vielfältige Weise präsentieren und sollten sich nicht davor scheuen, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. 

Formate

Die bekanntesten und wichtigsten Formate für Display Ads sind die folgenden:

Konventionelle Werbebanner

Die gängigste Form der Display-Werbung sind statische Bilder, die oft als horizontale Banner am oberen Rand einer Webseite oder als vertikale Banner an der Seite eingeblendet werden.

Trotz des Phänomens der „Bannerblindheit“ aufgrund der hohen Anzahl an Werbebannern im Internet bleiben Display Ads auch im Standardformat effektiv, wenn sie ansprechend gestaltet und gut platziert sind.

Rich Media

Rich-Media-Ads gehen über statische Bilder hinaus. Sie nutzen GIF-Animationen, Musik und Soundeffekte oder Videos.

Damit eignen sie sich hervorragend, um komplexe Produkte oder Services auf eine Weise zu präsentieren, die nicht nur Aufmerksamkeit erregt und die Markenerinnerung verbessert, sondern auch eine ganze Abfolge von Botschaften vermittelt oder eine kurze Geschichte erzählt.

Interstitial Ads

Bei Interstitial Ads (interstitiell: in den Zwischenräumen liegend) handelt es sich um Vollbildanzeigen, die zu bestimmten Zeitpunkten während der Nutzung einer Website oder App kurz eingeblendet werden, z. B. vor der Ergebnisseite eines Kalkulators oder Konfigurators oder auf Ladebildschirmen. Grundsätzlich eignen sich Momente, in denen der Besucher oder Nutzer ohnehin warten muss, um Interstitial Ads zu platzieren.

Allerdings ist bei dieser Form von Display Ads, auch als „Unterbrechungswerbung“ bezeichnet, Vorsicht geboten: Selbst bei einer sinnvollen Platzierung können Ads als störend wahrgenommen werden. Das führt zum einen dazu, dass Besucher die Website verlassen oder Nutzer die App deinstallieren. Zum anderen kann die Verärgerung auch auf dich als Werbetreibenden zurückfallen und so deine Marke schwächen. Es ist bei Interstitials also besonders wichtig, dass die Botschaft nicht als werblich und aufdringlich, sondern als relevant und hilfreich empfunden wird.

Native Advertising

Sogenannte native Anzeigen passen sich der Gestaltung der Website an, auf der sie erscheinen. Sie sind idealerweise kaum als Werbung zu erkennen, sondern wirken wie redaktionelle Beiträge. Oft sind sie dementsprechend platziert.

Native Ads verbessern nicht nur die Nutzererfahrung, sondern können auch Vorteile für die Performance der Kampagne haben.

Targeting

Bei vielen Anbietern hast du die Möglichkeit, deine Ads nicht wahllos allen möglichen Websitebesucher anzuzeigen, sondern die Ausspielung an bestimmte Bedingungen zu knüpfen.

Eingrenzung der Seiten

Eine naheliegende Optimierung jeder Display-Ads-Kampagne ist die Eingrenzung der Seiten, auf denen die Ad erscheinen kann. Gerade bei Plattformen, die eine Vielzahl von Themen bedienen, müssten sie ansonsten große Streuverluste in Kauf nehmen. Idealerweise lässt sich die Platzierung nicht nur auf Themen-, sondern auf Seiten-/Artikelebene festlegen.

Retargeting

Retargeting dient dazu, wiederkehrende Besucher mit neuen Anzeigen anzusprechen und ein zweites Mal auf deine Website oder Landingpage zu bringen. 

Der Vorteil: Die Retargeting-Zielgruppe ist bereits mit deiner Marke, deinem Produkt oder deinem Service in Kontakt gekommen und hat möglicherweise sogar Interesse gezeigt. Oft braucht es nur einen erneuten Impuls, um den Lead zu gewinnen: Besucher, die mittels Retargeting erneut angesprochen werden, haben eine 70 % höhere Conversion Rate.

Account-based Display

Account-based Display ist eine innovative Form der Bannerwerbung, die Display Advertising und Account-based Marketing kombiniert.

Beim Account-based Marketing geht es darum, individuelle Werbung für bestimmte Zielkunden zu erstellen und so eine besonders effektive Kommunikation mit diesem „Account“ aufzubauen. Der Ansatz ist vor allem dann sinnvoll, wenn du hochpreisige Produkte oder Services anbieten oder ganz bestimmte Kunden gewinnen willst, beispielsweise weil es sich um angesehene Unternehmen handelt, die sich gut als Referenz machen würden.

Account-based Display ermöglicht es dir nun, Werbeanzeigen nur an Mitarbeiter von Unternehmen auszuspielen, die auf deiner Zielkundenliste (Target Account List, kurz: TAL) stehen.

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Diese Form der Display-Werbung ist – natürlich – besonders effektiv, erfordert allerdings zusätzliche Daten, die kaum einem Anbieter für Display-Werbeplätze zur Verfügung stehen. 

Auf heise.de ist accountbasierte Display-Werbung dank der Verknüpfung mit der MBmedien Datenbank seit einiger Zeit möglich. Auf diese Weise können IT-Entscheider bestimmter Unternehmen gezielt angesprochen werden – im richtigen thematischen Kontext und ohne Streuverluste.

Studien und Zahlen zu Display-Werbung

Eine Zahl sagt mehr als tausend Buchstaben? Hier sind jedenfalls die Key Facts einiger besonders interessanter Studien, die deutlich machen, wie relevant Display Advertising ist und welche Vorteile es hat:

  • 22 % der von HubSpot im 2024 State of Marketing & Trends Report befragten Marketer nutzen Display Ads. Das ist nicht viel. Hier besteht also eine große Chance, sich vom Wettbewerb abzuheben.
  • Eine Orientierung im Hinblick aufs Budget: 42 % der von TrueClicks befragten Marketer geben 50.000 USD pro Monat für PPC-Ads aus, 39 % geben zwischen 50.000 und 500.000 USD aus, 18 % noch mehr.
  • Laut CMO Report 2023 von Dentsu stimmen 79 % der CMOs (Chief Marketing Officers) zu, dass Werbung unterhaltsam und fesselnd sein muss – und 58 % sehen diesbezüglich noch Steigerungspotenzial.
  • Etwa 64 % der Display Ads, die Creatopy 2022 untersucht hat, waren animiert.
  • Digitale Ads erhöhen die Brand Awareness um 80 %. (TechJury)
  • 64 % der Internetnutzer geben an, dass eine Anzeige, die sie für relevant hielten, sie zu einer Handlung bewogen hat. (Small Business Trends)
  • 50 % der Internetnutzer (zumindest in den USA) finden, dass Display Ads dabei helfen, Dinge zu finden, die sie interessieren. (OneHourProfessor)
  • 27 % der potenziellen Kunden führen eine Suche nach einem Unternehmen durch, nachdem sie dessen Display Ad gesehen haben. (Wordstream)
  • Eine Always-on-Kampagne zahlt sich aus: Laut einer Studie von TechTarget ist die Wahrscheinlichkeit, mit einem Anbieter in Kontakt zu treten, um 84 % höher, wenn der Nutzer dessen Display Ads regelmäßig sieht. Die Chance, als Anbieter in die engere Auswahl zu kommen, steigt zudem um 32 %.
  • Native Ads steigern die Kaufabsicht um 18 %. (Acquisio)

Du siehst also: In Display Ads steckt ein großes Potenzial, das du auf keinen Fall vernachlässigen darfst.

Guide: In 10 Schritten zur erfolgreichen Display-Kampagne

Eine Display-Kampagne ist ein komplexes Projekt, doch für einen erfahrenen Marketer absolut umsetzbar. Hier sind die 10 Schritte von der Planung bis zur Auswertung:

Zentrales Dokument anlegen

In den meisten Fällen ist eine Display-Kampagne eine Team-Aufgabe. Leg deshalb ein Dokument an, in dem du die Kampagne konzipierst, Aufgaben auflistest, Vorschläge sammelst, Anpassungen erfasst und Ergebnisse auswertest. Gib dieses Dokument für die ganze Abteilung frei. 

Es kann sinnvoll sein, auch dem Vertrieb Einblick zu gewähren, damit dieser a) immer weiß, welche Botschaften „draußen“ kommuniziert werden und b) konkretes Feedback zu einzelnen Anzeigen und den daraus resultierenden Leads übermitteln kann, beispielsweise wenn eine bestimmte Werbebotschaft sich im Vertriebsgespräch als missverständlich herausstellt.

Ziele definieren

Definier im zentralen Dokument messbare Ziele für deine Kampagne. Besonders gut eignen sich – neben dem ROIWebsitebesucher und Leads.

Falls du noch keine Möglichkeit hast, diese KPIs auszuwerten, solltest du diese Gelegenheit dazu nutzen, ein Webtracking wie Google Analytics, Matomo oder etracker zu implementieren.

Zielgruppe bestimmen

Erstelle eine Liste der Merkmale, die deine ideale Zielgruppe ausmachen. Die Merkmale können auf demografischen Daten, beruflicher Position, Themeninteressen und vielem mehr basieren. 

In diesem Schritt sollten Marketer unbedingt mit Sales-Kollegen sprechen, um herauszufinden, welche Merkmale noch eine Rolle spielen könnten und welche Herausforderungen der typische Kunde mit deinem Produkt oder Service zu bewältigen versucht. Diese „Pain Points“ – und deine Lösungen – sollten später im Fokus deiner Werbung stehen.

Budget und Zeitplan festlegen

Setze ein Budget fest und überlege dir, wie lange die Kampagne laufen soll. Berücksichtige dabei gegebenenfalls saisonale Trends oder branchenspezifische Ereignisse.

Google Trends Sonnencreme vs. Glühwein
Ganz so deutlich mögen die saisonalen Trends in deiner Branche nicht sein. Dennoch lohnt es sich, sie bei der Kampagnenplanung zu berücksichtigen.

Eine pauschale Empfehlung hinsichtlich des Budgets gibt es nicht. Wenn du in deiner Kampagne allerdings neue Bilder und Texte verwendest, deren Performance sich nicht abschätzen lässt, solltest du mit einem geringen Budget starten und dieses erhöhen, sobald du den Eindruck hast, dass die Anzeigen tatsächlich funktionieren. 

Im Allgemeinen solltest du 500 bis 1000 Impressions abwarten, bevor du die Qualität einer Anzeige bewertest. Je nach Budget – von dem die Anzahl der Ausspielungen pro Tag abhängt – kann bereits diese Evaluierungsphase einige Zeit dauern. Das solltest du bei der zeitlichen Planung berücksichtigen.

Werbemittel erstellen

Gestalte eine Reihe ansprechender Werbemittel, das heißt: Bild-, Animations- und/oder Videoanzeigen. 

Deine Botschaft sollte möglichst kurz, aber klar formuliert sein und auf die Herausforderungen und Interessen deiner Zielgruppe eingehen.

LinkedIn-Ad

Da du deine Kampagne kontinuierlich optimieren wollen und diese Optimierung im Wesentlichen darin besteht, dass du schwache Anzeigen pausierst und neue Anzeigen hinzuschaltest, solltest du bereits jetzt viele unterschiedliche Werbemittel erstellen.

Ein Call to Action wie „Jetzt mehr erfahren“ erhöht in vielen Fällen die Klickrate deutlich, besser noch funktionieren Varianten, die konkreter und dringlicher sind, beispielsweise „Jetzt 50 % Rabatt sichern“.

Plattformen auswählen

Triff eine Entscheidung, auf welchen Display-Netzwerken (z. B. Google Displaynetzwerk oder LinkedIn Audience Network) oder branchenspezifischen Portalen (z. B. heise.de oder t3n) deine Anzeigen geschaltet werden sollen.

Über kurz oder lang solltest du jede der Plattformen, die sich für die Bewerbung deines Angebots eignen, mindestens einmal testen.

Kampagne aufsetzen und starten

Jetzt machst du dich endlich daran, die Kampagne aufzusetzen. Je nachdem, für welche Plattform du dich entschieden und ob du diese Plattform schon einmal genutzt hast, kann das Setup einige Zeit in Anspruch nehmen oder innerhalb weniger Minuten erledigt sein. Plane sicherheitshalber mehrere Tage für diesen Schritt ein.

Wenn du beispielsweise LinkedIn Website-Aktionen für das Conversion Tracking nutzen möchtest, musst du nach der Implementierung des LinkedIn Insight-Tags bis zu 24 Stunden warten, bevor die richtigen Events von LinkedIn erkannt wurden und dir bei der Definition von Conversions zur Auswahl stehen. Um den LinkedIn Insight-Tag selbst in die Website einzubauen, benötigst du unter Umständen Unterstützung aus der IT sowie vom Datenschutzbeauftragten, der die Datenschutzerklärung um den einen oder anderen Passus ergänzen muss.

LinkedIn Conversion anlegen
LinkedIn macht es dir relativ leicht, eigene Conversions zu definieren.

Nachdem du deine Kampagne schließlich livegeschaltet hats, solltest du sicherstellen, dass alles wie geplant funktioniert. Teste, ob die Ads angezeigt werden und zur Landingpage führen, und prüfe, ob dadurch bereits die ersten Impressions und Klicks verzeichnet werden.

Kampagne beobachten und optimieren

Nutze die gesammelten Daten, um die Leistung deiner Kampagne kontinuierlich zu analysieren und zu verbessern. Wie bereits erwähnt, nimmst du dazu Anpassungen an Bild und Text vor, oder du entwickelst völlig neue Ads. Teste die neuen Ads parallel zu den alten. Schalte regelmäßig Ads ab, die zwar viele Impressions gesammelt, jedoch kaum echte Ergebnisse erzielt haben.

Kampagne auswerten

Nach Abschluss der Kampagne solltest du eine umfassende Analyse durchführen und die Ergebnisse mit den ursprünglichen Zielen vergleichen. Erstelle einen Bericht, der die Erfolge, Erkenntnisse und Verbesserungsmöglichkeiten darstellt und diskutiert.

Die wichtigsten Informationen sollten auch in deinem zentralen Dokument auftauchen, damit deine Kollegen für alle zukünftigen Kampagnen Bescheid wissen.

Nächste Kampagne vorbereiten

Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. Bereite dich darauf vor, erneut Display-Werbung zu schalten – für ein anderes Produkt, einen anderen Service, auf einer anderen Plattform oder mit einer anderen Botschaft. 

Natürlich kannst du auch die gleiche Kampagne noch einmal schalten (oder, falls möglich, weiterlaufen lassen), wenn du festgestellt hast, dass das Konzept hervorragend funktioniert und bessere Ergebnisse mit einem anderen Ansatz wohl kaum zu erwarten sind. In diesem Fall solltest du über eine Ausweitung der Kampagne auf weitere Plattformen und/oder eine Erhöhung des Budgets nachdenken.

Diesen Guide als Infografik ansehen

Das war ein langer Guide – hättest du die Punkte lieber auf einen Blick? Kein Problem! Wir haben eine Infografik dazu erstellt:

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Display-Werbung

Einen Überblick über das Thema Display-Werbung hast du jetzt, die Umsetzung aber ist ein komplexes Projekt, bei dem vieles beachtet werden muss. Hier wollen wir dir Antworten auf einige häufig gestellte Fragen geben.

Was sind Best Practices für die Gestaltung von Display-Ads?

Effektive Display-Ads folgen einigen bewährten Prinzipien:

  • Prägnante Botschaften: Halte die Texte kurz und bring die Vorteile für den Kunden auf den Punkt. Deine Hauptbotschaft sollte auf den ersten Blick verständlich sein.
  • Starke visuelle Elemente: Nutze Bilder oder Grafiken, die Aufmerksamkeit erregen und deine Botschaft illustrieren. Oft erzielen Bilder, auf denen Personen zu sehen sind, die besten Ergebnisse. Pfeile, die auf den CTA weisen, können ebenfalls zu einer Steigerung der Click Rate führen.
  • Konsistente Markenidentität: Integriere dein Logo und verwende die Farben deines Corporate Designs, um deine Display-Anzeigen gleichzeitig für eine Steigerung der Markenbekanntheit zu nutzen.
  • Call to Action: Wie bereits erwähnt, solltest du deiner Anzeige eine klare Handlungsaufforderung hinzufügen, die möglichst konkret zum Ausdruck bringt, was der Nutzer bei einem Klick zu erwarten hat.
  • Mobile Optimierung: Stell sicher, dass deine Anzeigen auch auf mobilen Geräten gut aussehen und funktionieren, da immer mehr Nutzer via Smartphone oder Tablet im Internet unterwegs sind.

Wenn du  diese Punkte beachtest, hast du eine gute Basis für deine ersten Anzeigen.

Wie funktioniert Retargeting bei Display-Werbung und warum ist es so effektiv?

Beim Retargeting werden Cookies genutzt, um Besucher deiner Website zu markieren. Wenn diese markierten Besucher deine Website erneut besuchen – oder andere Websites, die Teil desselben Werbenetzwerks sind –, können ihnen gezielt weitere Ads für deine Produkte oder Services angezeigt werden.

Wenn du Retargeting nutzen möchtest, sollte deine Kampagne aus zwei Phasen bestehen: 

In der Warmup-Phase spielst du deine Ads an alle Besucher deiner Website oder des Display-Netzwerks aus, die deinen Zielgruppen-Kriterien entsprechen. Ziel ist es, potenzielle Kunden mittels Cookie zu markieren.

In der Retargeting-Phase spielst du deine Ads nur noch an die zuvor markierten Interessenten aus. Es ist empfehlenswert, nicht die gleichen Ads auszuspielen, sondern neue Ads zu erstellen, die entweder zusätzliche Vorteile kommunizieren oder das Thema der Warmup-Ads vertiefen.

Retargeting hat eine Reihe von Vorteilen:

  • Die Ads werden nur Nutzern ausgespielt, die bereits Interesse gezeigt haben, was die Wahrscheinlichkeit einer Conversion deutlich erhöht.
  • Die Wiederholung hilft, deine Marke im Gedächtnis der Zielgruppe zu verankern.
  • Eine Kampagne, die aus einer Warmup- und einer Retargeting-Phase besteht, ist meist kosteneffizienter.

Beachte jedoch, dass du für das Retargeting eine Möglichkeit schaffen musst, Besucher deiner Website zu identifizieren und später wiederzuerkennen, beispielsweise durch die Einbindung des LinkedIn Insight-Tags. Achte darauf, einen DSGVO-konformen Cookiebanner zu implementieren sowie einen entsprechenden Passus in die Datenschutzerklärung einzufügen.

Mehr Informationen zur Umsetzung der DSGVO findest du übrigens in unserem Ratgeber „DSGVO – Fakten & Wissenswertes“.

Wie setze ich ein angemessenes Budget für meine Display-Kampagne fest?

Die Budgetierung deiner Display-Kampagne hängt von einigen Faktoren ab:

  • deinem Gesamtbudget,
  • den Zielen der Kampagne,
  • der Preisklasse Ihres Angebots,
  • der Marktsituation

… und vielem mehr.

Google empfiehlt 10 bis 20 EUR pro Tag für kleinere Unternehmen. Du könntest mit einem solchen Betrag starten und ihn erhöhen, sobald du siehst, dass die Kampagne gut funktioniert.

Wie oft sollten Display-Ads aktualisiert oder ausgetauscht werden?

Lass Display-Kampagnen nicht unbeobachtet laufen. Eine regelmäßige Überprüfung der Anzeigenleistung ist wichtig, um schnell auf Leistungsschwankungen und Marktveränderungen zu reagieren.

Hier sind die empfohlenen Frequenzen für die Überprüfung:

  • Wöchentliche Überprüfung für neue Kampagnen.
  • Zweiwöchentliche Überprüfung nach der Anfangsphase.
  • Monatliche Überprüfung für etablierte, langfristig angelegte Kampagnen.

Natürlich kann es nicht schaden, Kampagnen häufiger zu überprüfen.

Anstelle eines zeitlichen Intervalls kannst du Übrigen auch eine gewisse Anzahl an Impressions definieren, ab der du evaluierst, ob eine Anzeige gut funktioniert oder abgeschaltet und durch eine Alternative ersetzt werden sollte.

Account-based Display von MBmedien

MBmedien ist dein kompetenter Partner für bewährte und innovative B2B-Marketing-Lösungen – inklusive accountbasierter Display-Werbung. 

In Zusammenarbeit mit Heise und t3n setzen wir deine Account-based-Display-Kampagne um und sorgen dafür, dass deine Botschaft garantiert bei deinen Zielkunden ankommt. Wir unterstützen dich bei allem, was für deinen Kampagnenerfolg notwendig ist:

  • Gemeinsame Konzeption deiner Kampagne
  • Erstellung einer passenden Target Account List
  • Erstellung effektiver Werbebanner
  • Setup und Start der Kampagne
  • Kontinuierliches Monitoring der Performance
  • Entwicklung von Ideen zur Optimierung
  • Detailliertes Reporting

Du profitierst von der Reichweite von Heise und t3n in Kombination mit der 665.000 Unternehmen umfassenden B2B-Datenbank von MBmedien. Durch E-Mail-Marketing als ergänzende Maßnahme erreichen wir für dich deine gesamte Target Account List.

Lass uns sprechen!

Account-based Display klingt interessant für dich? Dann melde dich bei uns und lass dich unverbindlich beraten, wie deine Kampagne mit MBmedien aussehen könnte.

Dein Ansprechpartner:

Lass uns gemeinsam deine Zielaccounts definieren und eine ansprechende Account-based-Marketing-Kampagne konzipieren!

Fazit

Display-Werbung steht im Zentrum vieler Online-Marketing-Strategien. In diesem Artikel haben wir verschiedene Formen von Display-Werbung diskutiert, die Effektivität anhand einiger interessanter Studien aufgezeigt und einen 10-schrittigen Guide zusammengestellt, mit dem du schnell und einfach eine Display-Kampagne umsetzen kannst.

Besonders spannend ist Display-Werbung, weil sie nicht nur Aufmerksamkeit erzeugt und Leads generiert, sondern auch zur Steigerung der Markenbekanntheit beiträgt. 

Für Unternehmen, die ihre erste Kampagne starten oder eine besonders erfolgreiche nächste Kampagne umsetzen möchten, liegt der Schlüssel zum Erfolg in …

  • einer sorgfältigen Planung inklusive der detaillierten Definition der Zielgruppe,
  • einem Fokus auf die Herausforderungen der Zielgruppe bei der Formulierung der Werbebotschaften und 
  • einem kontinuierlichen Monitoring, um die Kampagne zu optimieren.

Idealerweise ist die Kampagne in zwei Phasen unterteilt: Warmup und Retargeting. Das steigert die Performance und schont das Budget.

Account-based Display ist ein weiteres mögliches Upgrade einer Display-Kampagne. Mit diesem innovativen Ansatz gelingt es dir, spezifische Unternehmen zu erreichen, was Streuverluste vermeidet und die Effizienz deiner Bannerwerbung noch einmal erheblich steigert.

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