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Suchmaschinen-Ranking: Wie du deine Website jetzt für Google optimierst

Es gibt kaum ein Marketing-Team, das nicht auf Content Marketing setzt und kontinuierlich neue Inhalte erstellt, die potenzielle Kunden interessieren könnten. Die Content-Erstellung ist jedoch längst nicht alles: Erst eine gute Platzierung auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen sorgt für hochwertigen Traffic und qualifizierte Leads. Worauf kommt es beim Suchmaschinen-Ranking an?

Suchmaschinen-Ranking und die entsprechenden Website-Optimierungsmaßnahmen gelten vielen als Kunst und Wissenschaft.

Manche Unternehmen beschäftigen ein ganzes Team, das sich – oft mit Schnittstellen zu verschiedenen anderen Abteilungen – ausschließlich um die Suchmaschinenoptimierung kümmert. Andere Unternehmen arbeiten mit Agenturen oder Beratern zusammen, die sich auf das Thema spezialisiert haben.

In diesem Artikel stellen wir dir die wichtigsten Konzepte der Suchmaschinenoptimierung vor, zeigen dir einige interessante Zahlen aus verschiedenen Studien und beantworten häufig gestellte Fragen.

Darüber hinaus erhältst du einen 20-Schritte-Guide, wie du deine Website im nächsten Jahr für Suchmaschinen optimierst.

Such­maschinen-Ranking und SEO: Die Basics

Wir wollen ganz vorn beginnen:

Was ist Suchmaschinen-Ranking?

Der Begriff Suchmaschinen-Ranking bezeichnet die Reihenfolge, in der eine Suchmaschine die Ergebnisse einer Suchanfrage anzeigt. Diese wird auf der Grundlage verschiedener Faktoren berechnet. Die Relevanz und Qualität der Website-Inhalte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ziel der Suchmaschine ist es schließlich, Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern. 

Ein hohes Suchmaschinen-Ranking auf den Ergebnisseiten beliebter Suchbegriffe führt dazu, dass eine Webseite deutlich mehr Besucher erhält.

Und nicht nur das: Die Besucher, die auf deine Website gelangen, haben zuvor nach Begriffen gesucht, die auf ein erhöhtes Interesse an deinen Angeboten hindeuten. So führt ein gutes Suchmaschinen-Ranking auch zu mehr Conversions.

Was ist SEO?

„SEO“ steht für „Search Engine Optimisation“ (deutsch: Suchmaschinenoptimierung). Darunter versteht man Maßnahmen, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen, also darauf abzielen, die eigene Seite weiter oben in den Suchergebnissen zu platzieren.

Google Logo und Suchmaske

In der Praxis ist Suchmaschinenoptimierung meist gleichbedeutend mit einer Optimierung für Google: Laut Statista hat Google in Deutschland derzeit einen Marktanteil von 82 Prozent.

Es gibt eine ganze Reihe von SEO-Taktiken, die auf das Ziel einer guten Platzierung einzahlen. Einige beziehen sich auf die Verbesserung von Texten, andere sind technischer Natur. Auch Verlinkungen auf der eigenen sowie auf anderen Seiten sind von großer Bedeutung.

Kurzum: SEO ist ein weites Feld, und es dauert einige Zeit, sich als Marketer mit diesem Thema vertraut zu machen.

Warum ist das Suchmaschinen-Ranking so wichtig?

Suchmaschinen analysieren Webseiten anhand verschiedener Kriterien, um deren Qualität zu beurteilen und zu ermitteln, welche Themen behandelt und welche Fragen beantwortet werden.

Google-Suche SEO fettgedrucktes Keyword

Je besser eine Seite gestaltet ist und je besser sie zu einer Suchanfrage passt, desto höher wird diese in den Suchergebnissen platziert. Da die ersten Positionen auf den sogenannten SERPs (Search Engine Results Pages) eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit haben, vom Suchenden geklickt zu werden, führt eine höhere Platzierung zu mehr Besuchern.

Content Marketing? Nicht ohne SEO!

Die Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen Content-Marketing-Strategie (und somit auch ein wichtiger Bestandteil von Inbound Marketing). Wenn deine Inhalte für Suchmaschinen sichtbar und leicht zugänglich sind, finden mehr potenzielle Kunden, die nach bestimmten Keywords suchen, deinen Content. Wenn der Content hilfreich ist, wirst du als vertrauenswürdiger Experte wahrgenommen – was die Chance erhöht, Leads zu generieren.

Darüber hinaus tragen einige SEO-Maßnahmen dazu bei, die Nutzererfahrung (User Experience oder kurz: UX) auf deiner Website zu verbessern. Auch dies kann einen positiven Effekt auf deine Leadgenerierung haben.

Wie verbessere ich mein Suchmaschinen-Ranking?

Du verbesserst dein Suchmaschinen-Ranking, indem du alle wichtigen SEO-Maßnahmen umsetzt und regelmäßig überprüfst, ob deine Website SEO-technisch auf dem neuesten Stand ist.

Einfach ausgedrückt, geht es bei der Suchmaschinenoptimierung darum, eine Seite so zu gestalten, dass Suchmaschinen sie a) verstehen und b) als wertvoll für Nutzer erachten, die nach bestimmten Begriffen oder Phrasen (Keywords) suchen.

Wie genau die ideale Website aus der Perspektive einer Suchmaschine aussieht, ist teilweise schwer einzuschätzen. Zum einen verändern sich die Algorithmen beim Crawling (so nennt man die Analyse von Webseiten) regelmäßig, zum anderen werden wichtige Aspekte der Algorithmen streng geheim gehalten.

Expertenmeinungen und Studien helfen einem Suchmaschinenoptimierer bei der Arbeit, jedoch können Methoden, die auf einer Webseite funktionieren, auf der nächsten gar nicht oder sogar kontraproduktiv wirken.

Kurzum: SEO ist kompliziert. Allerdings liegen in der Suchmaschinenoptimierung auch große Potenziale.

Welche Arten von SEO gibt es?

Im SEO-Bereich gibt es gleich mehrere Dichotomien – Paare gegensätzlicher Kategorien –, mittels derer du deine SEO-Maßnahmen einordnen kannst.

Redaktionelle vs. technische SEO

Redaktionelle SEO und technische SEO sind zwei Arten der Suchmaschinenoptimierung, die sich auf unterschiedliche Aspekte einer Website konzentrieren und sich ergänzen sollten. 

Arten von SEO - redaktionell und technisch

Die redaktionelle SEO verbessert die Qualität und Relevanz des Inhalts einer Website, während sich die technische SEO, wie der Name bereits vermuten lässt, auf alle technischen Aspekte einer Website konzentriert, die das Suchmaschinen-Ranking beeinflussen.

Unter redaktioneller SEO versteht man Maßnahmen wie …

  • die Erstellung relevanter Inhalte,
  • die Optimierung von Meta-Texten oder auch
  • die Vereinfachung der Navigation, damit Nutzer die richtigen Inhalte schnell finden.

Als technische SEO bezeichnet man beispielsweise …

  • die Komprimierung von CSS- und JavaScript-Code,
  • den Einsatz von Caching oder
  • die Korrektur fehlerhafter Verlinkungen.

On-Page- vs. Off-Page-SEO

Eine weitere nützliche Unterscheidung ist die zwischen On-Page- und Off-Page-Maßnahmen.

Arten von SEO - on-page und off-page

Während On-Page-SEO sich auf die Optimierung der einzelnen Seiten deiner eigenen Website fokussiert, um das Suchmaschinen-Ranking zu verbessern, geht es beim Off-Page-SEO um Maßnahmen, die andere Websites miteinbeziehen.

On-Page-Optimierung beinhaltet beispielsweise …

  • die Überarbeitung von Texten,
  • das Hinzufügen von Links,
  • die Komprimierung von Bildern oder
  • die Optimierung der Ladezeit.

Off-Page-Optimierung hingegen meint …

  • die Eintragung des Unternehmens mit Link zur Website in passende Verzeichnisse,
  • die Veröffentlichung von Gastbeiträgen auf anderen Blogs,
  • den Aufbau von Backlinks (Links von anderen Websites auf die eigene) oder
  • die Promotion der Seite in den sozialen Medien.

White-Hat- vs. Black-Hat-SEO

Als White Hat SEO bezeichnet man Maßnahmen, die sich an die Richtlinien und Empfehlungen von Suchmaschinen halten.

Arten von SEO - White Hat und Black Hat

Black Hat SEO hingegen macht sich Tricks und Schlupflöcher zunutze, um kurzfristig größere Erfolge beim Suchmaschinen-Ranking zu erzielen. Dies geschieht auch auf die Gefahr hin, auf lange Sicht abgestraft zu werden. So könnten Suchmaschinen durch ein Update des Algorithmus lernen, die unerwünschten Praktiken zu erkennen und die betreffenden Seiten im Ranking herabzustufen. 

Beispiele für Black Hat SEO sind:

  • Keyword Stuffing (möglichst viele Keywords unterbringen zu Lasten der Textqualität)
  • Maschinengenerierte Texte (um mit wenig Aufwand viel Content zu erzeugen – auch wenn KI in diesem Bereich immer besser wird)
  • Duplicate Content (Inhalte, die komplett oder auch ausschnittsweise auf mehrere Seiten kopiert wurden)
  • Für Nutzer unsichtbarer Text oder unsichtbare Links (z. B. Weiß auf Weiß)
  • Irreführende Links (bei denen Ankertext und Zielseite nicht zueinander passen)
  • Negative SEO, womit der Versuch bezeichnet wird, konkurrierende Websites zu diskreditieren, etwa durch schädliche Backlinks

SEO-Taktiken in der Grauzone bezeichnet man als Grey Hat SEO.

Übrigens: Die Bezeichnungen White Hat und Black Hat wurden von Western-Filmen inspiriert, in denen die gesetzestreuen Charaktere oft weiße, die Schurken schwarze Hüte trugen.

Interessante Zahlen zum Thema Such­maschinen-Ranking

Zahlen, Daten und Fakten zur Suchmaschinenoptimierung helfen, die Wichtigkeit von SEO deutlicher zu erkennen. Sie bieten außerdem eine wertvolle Orientierung für Unternehmen, die nicht sicher sind, wie sie mit SEO starten sollen oder wo nach Umsetzung der grundlegenden Optimierungen die nächstgrößeren Potenziale bestehen.

Interessante Fakten zum Thema Suchmaschinen-Ranking (1)

Hier sind einige besonders interessante Zahlen, die wir aus verschiedenen Quellen für dich zusammengetragen haben:

Erst mal zu Google.

68 % aller Web Journeys beginnen in einer Suchmaschine – meist Google. Das zeigt deutlich, wie wichtig Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen ist. Wer die eigene Website nicht entsprechend gestaltet, verliert viele potenzielle Besucher an die Konkurrenz.

Quelle: BrightEdge

Mobil-Optimierung wird wichtiger fürs Suchmaschinen-Ranking

Google priorisiert die Mobilversion von Websites, und das nicht ohne Grund: Schätzungen zufolge werden 2025 fast drei Viertel der Nutzer ausschließlich mit dem Smartphone im Internet unterwegs sein.

Quelle: CNBC

Dein Ziel beim Suchmaschinen-Ranking: Platz 1!

Wenn du bereits auf einem hohen Rang (2 bis 10) platziert bist, lohnt es sich, deine Anstrengungen zu verdoppeln, um Rang 1 zu erreichen: Die Klickrate der erstplatzierten Seite liegt bei 31,7 %. Ganze 40 % des Traffics folgen bereits dem ersten Link.

Website-Performance lässt vielseits zu wünschen übrig

Nur 3 % aller Websites erreichen gute Werte bei der Google-Performance-Analyse – und das bei der Desktop-Ansicht! Mobilversionen von Websites schneiden in der Regel schlechter ab. SEO-Maßnahmen sind demnach deine Chance, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Quelle: Searchmetrics

Ladezeit Largest Contentful Paint (LCP)

Das Suchmaschinen-Ranking ist heute eng verknüpft mit der Ladezeit von Websites.

Beispiel LCP - Hero Image

Das Largest Contentful Paint beispielsweise sollte in maximal 2,5 Sekunden geladen sein. Gemeint ist damit das größte anzuzeigende Element im Darstellungsbereich. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um das sogenannte Hero-Bild oder Key Visual (das Bild über, neben oder unter der Head- und Subline), seltener auch um ein Video.

Quelle: Google

Ungenutztes JavaScript entfernen!

Aufräumen zahlt sich aus: Durchschnittlich lassen sich 0,64 Sekunden Ladezeit einsparen, indem ungenutzter JavaScript-Code entfernt wird.

Quelle: Searchmetrics

Mehr Backlinks durch längeren Content

Lange Blogartikel werden häufiger rückverlinkt als kurze. Im Durchschnitt erhält ein Blogartikel mit mehr als 3000 Wörtern 77 % mehr Backlinks als ein Blogartikel mit unter 1000 Wörtern.

Achtung: Nicht jedes Thema eignet sich, um einen so wortreichen Artikel zu schreiben. Denk daran, dass du nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen schreibst. Niemand liest gern „Walls of Text“ ohne Mehrwert.

Wenn bei Google von „Thin Content“ die Rede ist, so erklärte erst kürzlich Senior Search Analyst und Search Relations Teamlead John Mueller, bezieht sich das auf den Informationsgehalt, nicht auf die Textmenge einer Seite.

Google doesn't use word-count as a ranking factor, and we don't crawl word-by-word. In other words … if you're seeing issues with your site's indexing, that would be due to other things, like technical issues or overall quality.

Für deinen Content bedeutet das: Schreib ausführliche, aber informative Texte. Streiche überflüssige Passagen.

Quelle: Backlinko und SEO Südwest

Haupt-Keyword fürs Ranking nicht so wichtig wie gedacht?

Diese zwei Zahlen sind im Hinblick auf die Keyword-Optimierung deiner Seite interessant: Zum einen kommt der Suchbegriff nur auf 36 % der erstplatzierten Seiten im H1-Tag vor, der primären Überschrift. Zum anderen taucht der Suchbegriff auf Platz-1-Seiten im Durchschnitt nur 5,7mal auf.

Auch in der Meta-Beschreibung, die Webseiten einer Suchmaschine via HTML-Code als anzuzeigenden Textabsatz auf der Ergebnisseite anbieten, findet man den Suchbegriff nicht besonders oft: Nur bei 29 % der erfolgreichsten Seiten, also nicht einmal einem Drittel, ist das der Fall.

Die Zeiten, in denen Blogartikel mit dem Suchbegriff, für den man ranken wollte, „vollgestopft“ wurden (Keyword Stuffing) sind eindeutig vorbei. Google ist mittlerweile gut darin, Bedeutungszusammenhänge zu erkennen und relevante Seiten zu identifizieren, auch wenn diese abweichende Begriffe nutzen. Nutze dein Haupt-Keyword daher, wo es Sinn ergibt, aber erzwinge nichts. Abermals gilt: Schreib für menschliche Leser, nicht für Suchmaschinen.

Synonyme für Fokus-Keywords

Dafür spricht auch die Tatsache, dass die durchschnittliche erstplatzierte Seite für etwa 1000 weitere Keywords unter den Top 10 rankt. Das Keyword, auf das du eigentlich abgezielt hast, könnte sogar vergleichsweise schwach sein.

Quellen: Ahrefs und Authority Hacker

Google weiß es besser

Vergebene Mühe? Seitentitel und Meta-Beschreibungen werden in etwa 60 % der Fälle von Google umgeschrieben. 

Wenn Google den Title-Tag umschreibt, wird in etwa der Hälfte der Fälle stattdessen die H1 angezeigt.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Google diese Texte komplett ignoriert. Sie werden ausgewertet, um das Thema der Seite besser zu bestimmen – sodass du in diesem Fall wohl ausnahmsweise doch für die Suchmaschine schreibst.

Quellen: Ahrefs (1), Ahrefs (2) und Zyppy

SEO zahlt sich aus

388 Twitter-Nutzer haben über die Marketingmaßnahme mit dem höchsten ROI abgestimmt. Das Ergebnis: Für 49 % war Organic Search der stärkste Kanal, gefolgt von Paid Search mit 19 % und Social Media mit 18 %.

Bei aller Diskussion über Social Media scheinen also in Wirklichkeit – laut insgesamt zwei Dritteln der Teilnehmer – Suchmaschinen der Kanal zu sein, auf den sich Marketer fokussieren sollten.

Checkliste: 20 SEO-Maßnahmen, die du unbedingt umsetzen solltest

Wie du gesehen hast, ist Suchmaschinenoptimierung ein sehr effektives Instrument für Unternehmen, die ihre Online-Präsenz verbessern wollen. In diesem Abschnitt des Artikels werden wir uns 20 Must-have-SEO-Maßnahmen ansehen.

SEO-Checkliste

Vom Setup eines geeigneten KPI-Tracking über die Optimierung von Inhalten bis hin zu Off-Page-Maßnahmen werden wir alle Schritte abdecken, mit denen du sicherstellst, dass deine Website so suchmaschinen- und nutzerfreundlich wie möglich ist.

Los geht’s:

1. Google Search Console einrichten

Auch beim Suchmaschinen-Ranking kommst du nicht ohne ein Monitoring von KPIs aus. Die Google Search Console ist ein kostenloses Tool von Google, das dir hilft, die Leistung deiner Website in den Suchergebnisseiten zu messen, zu analysieren und zu verbessern. 

Mit der Google Search Console können Website-Betreiber unter anderem den Traffic überwachen, der über die Google-Suche auf die Website gelangt. Du siehst unter anderem die Anzahl der Impressionen und Klicks sowie die durchschnittliche Position in den Suchergebnissen

Auch die Identifizierung und Behebung von Fehlern oder Problemen mit der Website, beispielsweise Crawling-Fehler oder Sicherheitsprobleme, die sich auf das Suchmaschinen-Ranking der Website auswirken können, werden hier angezeigt. 

Mit diesen Funktionen ist die Google Search Console ein fast unverzichtbares Tool für Website-Betreiber. Wenn du die Google Search Console noch nicht für deine Domain eingerichtet hast, solltest du das schnellstmöglich nachholen, denn viele Daten werden erst ab diesem Zeitpunkt gesammelt.

2. Sicherheits-Basics gewährleisten

Es gibt einige Sicherheitsgrundlagen, die Website-Besitzer beachten sollten, um das Suchmaschinen-Ranking zu verbessern und Nutzer zu schützen. Du solltest beispielsweise …

  • sicherstellen, dass die Website HTTPS anstelle von HTTP verwendet. HTTPS verschlüsselt die Daten, die zwischen der Website und dem Browser des Nutzers übertragen werden,
  • Sicherheits-Plugins installieren und regelmäßig aktualisieren, um die Website vor Spam, Hacking und anderen Sicherheitsbedrohungen zu schützen,
  • strenge Passwortrichtlinien einführen, um den unbefugten Zugriff auf die Administrationsebene und auf Nutzerdaten zu verhindern und
  • die Daten der Website regelmäßig, idealerweise automatisiert, als Backup sichern, um Datenverluste im Falle einer Sicherheitsverletzung oder eines anderen Problems zu vermeiden.

3. Sitemap erstellen

Eine Sitemap ist eine Textdatei im XML-Format, die eine Liste aller Seiten deiner Website enthält. Sie hilft Suchmaschinen, Seiten einer Website zu finden und zu indizieren. In der Google Search Console kannst du den Pfad zu deiner Sitemap einreichen und überprüfen, ob und wann sie von Google gelesen wurde.

4. Responsive Design nutzen

Responsive Design ist eine Technik, die in der Webentwicklung verwendet wird. Websites, die responsiv sind, passen sich automatisch an die Auflösung des genutzten Geräts an. So kann deine Website auf jedem Gerät problemlos genutzt und aufgerufen werden, ohne dass du dazu mehrere Versionen parallel pflegen musst.

Mehr dazu liest du hier.

5. Ladezeiten verringern

Schnellere Ladezeiten verbessern die User Experience. Wenn das Laden einer Seite zu lange dauert, sind Nutzer frustriert und verlassen die Website. Dies kann zu einer kurzen Verweildauer und einer hohen Absprungrate führen, die sich negativ auf die Platzierung der Website in den Suchmaschinen auswirken. 

Umgekehrt können schnellere Ladezeiten dazu beitragen, dass Nutzer die Website nach einer angenehmen Nutzererfahrung erneut besuchen.

Übrigens: Wenn du nicht nur einzelne Seiten einem PageSpeed-Test unterziehen willst, findest du hier ein Tool, mit dem du die Ladezeiten aller Seiten einer Domain nacheinander misst. Praktisch!

6. Website-Struktur optimieren

Im Idealfall ist deine Website hierarchisch aufgebaut. Die Navigation sollte möglichst simpel sein und für Nutzer und Suchmaschinen auf den ersten Blick Sinn ergeben. 

Außerdem werden sogenannte Pillar Pages von Google positiv bewertet. Dabei handelt es sich um Seiten, die in aller Ausführlichkeit auf Kernthemen eingehen und an geeigneten Stellen auf Unterseiten oder Blogartikel verlinken, die Teilaspekte behandeln.

Auf der Website von MBmedien findest du unter „Themen“ unsere Pillar Pages, die sich sehr detailliert mit Account-based Marketing, B2B-Leadgenerierung, Kundendaten-Management und Content Marketing befassen. 

7. URLs optimieren

Sorge dafür, dass deine URLs keine kryptischen Buchstaben- und Zahlenfolgen sind. Aus ihnen sollte deutlich hervorgehen, worum es auf der jeweiligen Seite geht. Wenn du für einen bestimmten Suchbegriff ranken willst, sollte sich dieser im letzten Teil der URL, dem sogenannten Slug, wiederfinden. 

Die Bezeichnung stammt aus den Nachrichtenmedien, wo es sich beim Slug um den Kurznamen eines Artikels für den internen Gebrauch handelt.

Verzichte beim Slug auf Artikel, Konjunktionen und andere Wörter, die nicht notwendig sind, um die Bedeutung zu verstehen. Stattdessen kannst du Begriffe hinzufügen, die den Kontext deutlich machen.

Statt „suchmaschinen-ranking-wie-sie-ihre-website-jetzt-fuer-google-optimieren“ könnte der Slug lauten: „suchmaschinen-ranking-2024-website-optimieren“ oder „suchmaschinen-ranking-2024-seo-tipps“.

8. Weiterleitungen einrichten

Wenn du eine URLs änderst, solltest du unbedingt Weiterleitung von den alten URLs auf die neuen einrichten. 

Zum einen könnte die alte URL irgendwo – auf deiner Seite oder extern – verlinkt sein und nun, ohne Weiterleitung, auf eine 404-Fehlerseite führen („Seite nicht gefunden“). 

Zum anderen können Suchmaschinen so verstehen, dass es sich um die gleiche Seite handelt. So bleiben das Ranking und jegliche positive Bewertungen seitens der Suchmaschine erhalten.

9. Meta-Texte hinzufügen

Meta-Texte sind Texte, die als HTML-Code Informationen über eine Seite beinhalten. Sie werden zum Beispiel als Titel und Beschreibung in den Suchergebnissen angezeigt (wenn die Suchmaschine das will – siehe oben). 

Deine Meta-Beschreibungen sollten den Suchbegriff, eine inhaltliche Zusammenfassung und eine Aufforderung enthalten, damit Suchende angeregt werden, auf der Ergebnisseite deine Seite anzuklicken und keine der Alternativen.

Während informativer, nicht-werblicher Content am besten rankt, willst du also, sobald du in den Suchergebnissen erscheinst, zum Klick verleiten. Deshalb solltest du dich bei der Formulierung deiner Metatexte an Copywriting-Techniken orientieren und werblicher schreiben.

10. Schema-Markup hinzufügen

Schema-Markup ist eine besondere Art von Meta-Information, durch die Elemente auf einer Website nach einem bestimmten Standard kategorisiert und so für Suchmaschinen leichter verständlich gemacht werden. 

Beispielsweise lassen sich in einem Text vorkommende Personen kennzeichnen und mittels strukturierter Daten beschreiben, indem, verborgen im Website-Code, Eigenschaften wie Name, Geburtsdatum oder Geschlecht angegeben werden. Auch andere Typen von „Entitäten“ (Informationsobjekten) sind möglich, beispielsweise Musikalben, bei denen du Eigenschaften wie Titel, Veröffentlichungsdatum und Genre benennen kannst.

In einigen Fällen zeigt die Suchmaschine diese Daten in einem geeigneten Format an. Wenn du bei Google nach einem bekannten Musikalbum suchst, siehst du auf der Ergebnisseite vielleicht eine Tracklist, die aus den strukturierten Daten einer Website stammt.

Aktuell gibt es 797 Typen von Entitäten. Google unterstützt 31 davon, darunter:

  • Artikel
  • Bilder
  • Videos
  • Personen
  • Organisationen
  • Adressen
  • Öffnungszeiten
  • Produkte
  • Bewertungen
  • Veranstaltungen

Weitere Informationen sowie eine ausführliche Dokumentation findest du auf Schema.org.

11. Texte vereinfachen

Wenn der Nutzer deinen Text nicht versteht, wird er sich eine andere Quelle suchen. Deshalb solltest du darauf achten, Texte zu verfassen, die leicht zu lesen sind, um das Suchmaschinen-Ranking zu verbessern.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Lesbarkeit eines Textes zu messen. Der Flesch-Reading-Ease-Score beispielsweise basiert auf der durchschnittlichen Anzahl Wörter pro Satz und der durchschnittlichen Anzahl Silben pro Wort.

Um die Lesbarkeit eines Textes zu verbessern, solltest du …

  • Sätze vereinfachen und kürzen,
  • mehr Absätze machen,
  • Fachjargon möglichst vermeiden,
  • aktive statt passive Formulierungen verwenden,
  • bildliche Sprache verwenden und Beispiele aufführen,
  • den Text in sinnvolle Abschnitte mit Überschriften gliedern,
  • Listen, Tabellen oder Grafiken verwenden, wo es sinnvoll ist, und
  • wichtige Begriffe und Phrasen fett drucken.

Denk immer an das Zitat von Enrique Jardiel Poncela: „Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.“

12. Weitere Bilder hinzufügen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – oder ist zumindest ein willkommener visueller Anker für den Leser, insbesondere bei langen Texten.

Eine klare Regel, wie viele Bilder du pro Webseite oder Blogartikel zu verwenden sind, gibt es nicht. Eine Faustformel sagt: ein Bild pro 250 Wörter. Eine andere Empfehlung lautet, dass während des Scrollens stets ein Bild zu sehen sein sollte, zumindest teilweise.

Im Idealfall handelt es sich bei diesen Bildern um zusätzliche Informationsquellen oder um Illustrationen der von dir beschriebenen Konzepte. 

Doch auch stimmungsvolle Fotos, sogar kostenlose Stockbilder, wirken ansprechender als eine bloße Textwand („Wall of Text“).

13. Alt-Tags hinzufügen

Sowohl bei deinen neuen Bildern als auch bei allen bestehenden solltest du „alt“-Attribute hinzufügen, die beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Dabei steht „alt“ für „alternative“, weil dieser Text angezeigt wird, wenn das Bild aus technischen Gründen nicht geladen werden kann. Der HTML-Code eines Bildes mit „alt“-Attribut könnte etwa so aussehen:

<img src="Musterfirma SEO-Tool Screenshot Dashboard.jpg" alt="Screenshot des SEO-Tools der Musterfirma GmbH: Dashboard mit Visualisierungen der wichtigsten KPIs" width="960" height="540">

Das „alt“-Attribut hilft Suchmaschinen, das Bild in der Bildersuche auszuspielen, wenn ein passender Suchbegriff eingegeben wird. Auch auf diesem Weg kannst du Traffic generieren.

14. Links optimieren

Stell sicher, dass die Links in deinen Texten relevant sind. Verwende Ankertexte, die genau beschreiben, was den Nutzer auf der verlinkten Seite erwartet. Suche regelmäßig tote Links auf deiner Seite (Links, die ins Leere führen, weil die URL nicht korrekt ist oder weil die Zielseite nicht mehr existiert). Entferne diese Links oder verlinke auf eine andere passende Seite.

Das kostenfreie Tool Screaming Frog hilft dir dabei, tote Links und viele weitere Fehler auf deiner Website zu finden.

15. Interne Links hinzufügen

Interne Links helfen Besuchern, sich auf deiner Website zurechtzufinden. Besucher bleiben länger auf deiner Website, wenn du an den passenden Stellen Zusatzinformationen oder weiterführende Inhalte anbietest. Dadurch erhöht sich die Chance, dass Besucher ein Angebot finden, das sie interessiert.

Interne Verlinkung

Zudem können interne Links dazu beitragen, dass Suchmaschinen deine Website durch die zusätzlichen thematischen Verknüpfungen und Kontextinformationen besser verstehen und für die richtigen Suchbegriffe indizieren.

16. Backlinks generieren

Backlinks erhöhen die Relevanz und die Autorität deiner Website aus Sicht von Suchmaschinen und tragen so zu einem besseren Suchmaschinen-Ranking bei.

Um Backlinks zu generieren, kannst du verschiedene Methoden anwenden. Die beste Methode besteht im Erstellen von hochwertigem Content, der von anderen Websites und von Nutzern auf Social Media oder anderen Plattformen verlinkt wird.

Backlink durch Social-Media-Beitrag

Du kannst auch versuchen, Betreiber anderer Websites darum zu bitten, Links zu deiner Website hinzuzufügen, wo dies einen Mehrwert für den Leser haben könnte.

Es ist möglich, Backlinks zu kaufen, allerdings raten wir dringend davon ab. Die meisten Suchmaschinen erkennen solche Links. Sie werden ignoriert oder sogar durch ein schlechteres Ranking bestraft.

17. Die richtigen Keywords finden und nutzen

Die Keyword-Recherche ist der Prozess, durch den du relevante und beliebte Suchbegriffe findest. Dazu gehst du folgendermaßen vor:

  1. Identifiziere die Zielgruppe deines Unternehmens oder deines Angebots und die Themen, für die sich die Zielgruppe interessiert.
  2. Erstelle eine Liste von Wörtern und Phrasen, die zu deinem Angebot passen. Du kannst allein oder in der Gruppe brainstormen und anschließend die vielversprechendsten Wörter und Phrasen bei Google suchen, um auf der Ergebnisseite oder auf den Trefferseiten weitere Keywords zu finden.
  3. Verwende Keyword-Recherche-Tools wie Mangools, um das Suchvolumen und die sogenannte Keyword Difficulty (die Schwierigkeit, in Anbetracht der Konkurrenz für dieses Keyword ganz oben zu ranken) der Wörter und Phrasen zu ermitteln. Du solltest versuchen, für Keywords mit hohem Suchvolumen und niedriger Keyword Difficulty zu ranken.
  4. Verwende die entsprechenden Keywords auf deiner Website, in deinen Social-Media-Beiträgen und in deinen Anzeigen, damit dein Unternehmen von Menschen gefunden wird, die sich für diese Themen interessieren.

18. Neuen Content veröffentlichen

Es ist kein Zufall, dass die berühmtesten Künstler aller Zeiten oft auch mit Abstand die produktivsten waren (Stichwort: Pareto-Verteilung). Fast jeder kennt die besten Werke von Mozart und Beethoven, bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass viele andere Kompositionen dieser als brillant geltenden Musiker eher durchschnittlich waren.

Pareto-Verteilung

„Qualität ist eine probabilistische Funktion von Quantität“, formulierte es der Psychologe Dean Simonton

Das heißt: Je mehr hochwertigen Content du veröffentlichst, desto größer ist die Chance, mit einer Seite oder einem Artikel für ein wichtiges Keyword weit oben zu ranken. Hör deshalb nie auf, an neuen Inhalten zu arbeiten.

19. Content auf Social Media promoten

Die Promotion deines Contents auf Social Media – in Beiträgen, Kommentaren oder Anzeigen – sorgt dafür, dass er von mehr potenziellen Kunden gesehen wird. Zudem steigt die Chance, dass du Backlinks erhältst, wenn beispielsweise ein Blogger deinen Content nützlich findet und verlinkt. 

Promotion auf Social Media
Ein alter LinkedIn-Beitrag von uns. Hier haben wir noch gesiezt.

Darüber hinaus kann das regelmäßige Teilen von interessanten Inhalten dazu beitragen, dass deine Marke eine größere Anhängerschaft aufbaut. Dies wiederum führt dazu, dass deine Website von Suchmaschinen als sachkundig und vertrauenswürdig eingestuft wird.

20. Content regelmäßig aktualisieren

Sowohl Suchmaschinen als auch Nutzer bevorzugen aktuellen Content. Prüfe regelmäßig, ob es interessante neue Entwicklungen in deinen Themenbereichen gegeben hat, die du in deinen Website-Texten berücksichtigen solltest.

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Auch eine Überarbeitung von Formulierungen und Formatierungen mit den Tipps aus Punkt 11 kann sich SEO-technisch auszahlen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Such­maschinen-Ranking

Da es sich bei der Suchmaschinenoptimierung um ein komplexes Thema handelt, tauchen in diesem Zusammenhang viele Fragen auf. Im Folgenden wollen wir einige davon beantworten.

Beispielsweise fragen sich Führungskräfte, Marketer oder Selbstständige:

Wie finde ich Keywords, für die ich ranken will?

Eine Möglichkeit, die richtigen Keywords zu finden, ist, wie bereits beschrieben, die Verwendung von Keyword-Recherche-Tools. Damit kannst du relevante und beliebte Keywords identifizieren, die für dein Unternehmen oder deine Website von Interesse sein könnten. In der Regel liefern diese Tools auch Informationen darüber, wie schwierig es sein wird, für diese Keywords zu ranken (Keyword Difficulty). 

Um Unterthemen für dein Hauptthema zu finden, eignet sich Google Suggest, oft auch Autocomplete genannt. Das sind die Vorschläge zur Vervollständigung eines Suchbegriffs, die dir während des Tippens angezeigt werden.

Zudem liefert Google zu vielen Suchbegriffen in einer Sektion knapp unterhalb der ersten Treffer Antworten zu häufig gestellten Fragen, die du in deinen Texten beantworten könntest. Ganz unten auf der Suchergebnisse findest du außerdem die Sektion „Ähnliche Suchanfragen“.

Auch Wikipedia und andere Lexika eignen sich, um Begriffe zu finden, die im Zusammenhang mit deinem Thema eine Rolle spielen. Auf Wikipedia kannst du außerdem den entsprechenden Links folgen und auch diese Seiten nach Begriffen durchsuchen.

Achte darauf, dass du nicht nur kurze Keywords wie „seo“ oder „suchmaschinenoptimierung“ sammelst, sondern auch sogenannte Longtail-Keywords wie „website für suchmaschinen optimieren“ oder „suchmaschinen ranking tipps 2024“. Natürlich werden diese sehr viel seltener gesucht als griffige Fachtermini. Dafür lassen sie auf ein konkretes Interesse am Thema schließen. Zudem ist es für deine Website einfacher, gut zu ranken, da der Wettbewerb, der genau dieses Nischenthema ebenfalls behandelt, überschaubar sein dürfte.

Theoretisch lässt sich eine Keyword-Recherche endlos fortsetzen. Beachte jedoch – ein letztes Mal –, dass du nicht für Suchmaschinen schreibst, sondern für Menschen, die ab einem gewissen Detailgrad separate Blogartikel zu den Unterthemen wahrscheinlich bevorzugt hätten. Laut SEOReseller sind Blogartikel bis zu 5.500 Wörter lang. Daran kannst du dich bei der maximalen Textlänge orientieren.

Wie lange dauert es, bis sich mein Suchmaschinen-Ranking verbessert?

Wie lange es dauert, bis deine SEO-Maßnahmen Wirkung zeigen, ist von vielen Faktoren abhängig, beispielsweise von …

  • dem Bekanntheitsgrad der Marke,
  • dem Alter der Website,
  • den Themen und Keywords der Website,
  • bereits erzielten Ranking-Erfolgen und natürlich von
  • den durchgeführten SEO-Maßnahmen.

Laut der SEO-Agentur Evergreen Media kann es 10 Monate dauern, bis erste Ergebnisse einer Optimierungsmaßnahme im Suchmaschinen-Ranking sichtbar werden. Weitere Erfolge lassen sich anschließend durch kontinuierliche Weiterentwicklung erzielen.

Einem ähnlichen Beitrag von Authority Hacker ist zu entnehmen, dass die höchstplatzierten Seiten oft zwischen 3 ½ und 5 Jahren alt sind, allerdings innerhalb der letzten 8 Monate aktualisiert wurden.

Dass SEO-Effekte so lange auf sich warten lassen, liegt vor allem daran, dass Google und andere Suchmaschinen sehr konservativ auf Veränderungen reagieren: Auch wenn die Richtlinien und Empfehlungen eingehalten wurden, muss sich neuer und überarbeiteter Content erst bewähren, bevor Google diesen regelmäßig ausspielt.

Deshalb ist es auch gut möglich, dass größere Website-Updates zunächst einmal zu einem Verlust von Traffic führen, bevor dieser – falls deine Updates SEO-technisch sinnvoll waren – die vorherigen Werte übersteigt.

Steigen gute Websites kontinuierlich im Ranking?

In den meisten Fällen kommt es zu Fluktuationen beim  Suchmaschinen-Ranking von Websites. Das kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise …

  • Anpassungen des Algorithmus,
  • Veränderungen des Suchvolumens (z. B. aufgrund von Saisonalität oder allgemeinen Trends),
  • Konkurrenzseiten, die ähnlich hochwertige Inhalte veröffentlicht haben oder
  • ein Verdacht seitens Google auf Black-Hat-Maßnahmen, wenn deine Website zu schnell aufzusteigen scheint.

Auf lange Sicht – etwa im Jahresvergleich – sollte sich dein Suchmaschinen-Ranking jedoch deutlich verbessern, wenn der Content, den du veröffentlichst, ausführlich und hilfreich ist.

Wie oft sollte ich Content veröffentlichen, um mein Suchmaschinen-Ranking zu verbessern?

Wie oft du Content veröffentlichen solltest, hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise der Art deiner Website oder der Geschwindigkeit, in der sich deine Branche entwickelt.

Wichtiger als die Veröffentlichungsfrequenz sind die Qualität und die Relevanz deiner Inhalte. Vermeide es, Inhalte zu veröffentlichen, nur um deinen Redaktionsplan einzuhalten. Schlechter Content kann das Ranking deiner Website negativ beeinflussen!

Kalendar

Denke daran, dass du nicht nur neue Inhalte veröffentlichen, sondern auch alte Inhalte aktualisieren solltest. Vor allem die Seiten, die dir früher viel Traffic gebracht haben und nun schwächeln, solltest du überarbeiten oder erweitern. Durch das Update von Inhalten, die Google bereits kennt und gut bewertet hat, kannst du schneller Traffic auf deine Website bringen als mit Content, der erst noch gecrawlt und analysiert werden muss.

Was sind SEA und SEM?

Zwei Begriffe, die im Kontext des Suchmaschinen-Rankings neben SEO auftauchen, sind SEA und SEM. Bei SEA handelt es sich um „Search Engine Advertising“, bei SEM um „Search Engine Marketing“.

Search Engine Advertising bedeutet, bezahlte Werbeanzeigen (Ads) zu schalten. Wenn du eine Google-Suche durchführst, wirst du feststellen, dass die ersten Treffer oft mit dem Zusatz „Anzeige“ vor der URL versehen sind. Diese prominenten Platzierungen kosten Geld. 

Wie teuer die Platzierung ist, hängt vom Suchbegriff ab, unter dem diese Ads angezeigt werden wollen. Beliebte Suchbegriffe können deutlich teurer sein als Suchbegriffe, die nur von wenigen Suchenden eingegeben werden.

Die Platzierung in den regulären Suchergebnissen, die du durch SEO verbessern kannst, wird als organisches Ranking bezeichnet, eine Platzierung unter den Anzeigen ist hingegen ein bezahltes Ranking. Oft liest man auch die englischen Begriffe „organic“ und „paid“.

Was ist SEM

Search Engine Marketing ist der Oberbegriff, der SEO und SEA umfasst.

Was ist Googles E.A.T.?

E.A.T. steht für „Expertise, Authority, Trust“ (Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit). Anhand dieser Kriterien bewertet Google die Qualität von Inhalten. Allerdings verwendet Google E.A.T. nicht explizit als Rankingfaktor. Es handelt sich eher um einen Leitfaden. Google betont, dass E.A.T. nur ein Teil seines sogenannten „Suchqualitätsalgorithmus“ ist und dass es viele andere Faktoren gibt – hunderte, sagt Google selbst, Backlinko zufolge sind es 200.

Was ist Googles E.E.A.T.?

E.E.A.T steht für „Experience, Expertise, Authoritaty, Trust“ (Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit) und bezieht sich speziell auf Websites, die medizinische, finanzielle oder juristische Inhalte enthalten. Google betont hierdurch die Wichtigkeit von Inhalten, die von Experten in diesen Bereichen erstellt wurden und die von Autoritäten in diesen Bereichen bestätigt wurden und somit vertrauenswürdig sind.

Google E.E.A.T.

Ein weiterer wichtiger Begriff in diesem Kontext ist YMYLYour Money or Your Life“ (dein Geld oder dein Leben). Als YMYL-Websites werden Websites bezeichnet, die medizinische, finanzielle oder juristische Informationen bereitstellen und deshalb unter die schärferen E.E.A.T.-Richtlinien fallen. Diese Arten von Websites haben eine höhere Verantwortung und müssen daher sicherstellen, dass die dort veröffentlichten Inhalte 100%ig korrekt sind.

Wie wird sich die Integration der GPT-Technologie in Suchmaschinen auf SEO auswirken?

GPT steht für „Generative Pre-trained Transformer“. Durch GPT wird ein natürlichsprachlicher Input in einen Output umgewandelt, also Text generiert, und diese Transformation basiert auf Vortraining durch riesige Datenmengen sowie menschliches Feedback. Mit GPT lassen sich innerhalb von Sekunden Texte aller Art generieren, die von menschengeschriebenen kaum zu unterscheiden sind.

Bekannt ist vor allem der Chatbot ChatGPT von OpenAI, der Ende 2022, Anfang 2023 innerhalb kürzester Zeit Millionen von Nutzern durch seine Vielseitigkeit und seine Textqualität begeisterte.

Sowohl Microsofts Suchmaschine Bing als auch Google wollen ihre jeweiligen GPT-Modelle integrieren (OpenAIs GPT-4 bzw. Bard), um bessere Suchergebnisse zu liefern. Nutzer werden komplexe Fragen eingeben können und ausführliche Antworten erhalten. Die eigene Webrecherche entfällt somit teilweise oder vollständig.

Mehr zum Thema ChatGPT, zur Technologie dahinter und zu anderen KI-Tools liest du in unserem Blogartikel zum Thema KI und Content Creation.

Künstliche Intelligenz und SEO: Vor- und Nachteile

Das Problem für Websitebetreiber: Die für die Antwort herangezogenen Quellen werden zwar verlinkt, doch der Klick auf die Website dürfte angesichts der Qualität der Zusammenfassung für den Nutzer in vielen Fällen unnötig werden. Dadurch könnte sich der Traffic stark verringern.

Andererseits könnten GPT-Technologien dazu beitragen, dass Suchmaschinen Inhalte von Websites besser verstehen. Es wäre möglich, dass du in Zukunft plötzlich für bedeutend mehr Keywords rankst, weil Google oder Bing neue Bedeutungszusammenhänge erkennen und deine Seite auch ohne die explizite Nennung für bestimmte Keywords ausspielen.

Bing Chat
Bing Chat beantwortet Fragen auf Basis der GPT-4-Technologie, die auch in ChatGPT verwendet wird. Bei vielen Suchanfragen besteht keine Notwendigkeit mehr, eine Website zu besuchen. Dennoch können SEO-Manager noch viel tun, um den Traffic zu erhöhen: Bei komplexen Themen lohnt sich die Lektüre eines Blogartikels wie diesem hier, denn einen solch umfassenden Überblick kann Bing nicht liefern.

Es bleibt abzuwarten, wie sich GPT und (generelle) künstliche Intelligenz weiterentwickeln und wie genau sie in Suchmaschinen zum Einsatz kommen werden. SEO Manager sollten unbedingt informiert bleiben, um schnell reagieren zu können.

Was muss ich tun, um meine Seite nicht nur für Google zu optimieren, sondern auch für Bing?

Wer für Google optimiert, hat auch die Grundlagen für Bing erledigt. Was noch fehlt: IndexNow aktivieren (Bing reagiert, anders als Google, direkt auf Push-Signale), zusätzlich zur Google Search Console auch die Bing Webmaster Tools (BWT) aufsetzen und – wenn du UX-Kennzahlen messen willst – Microsoft Clarity nutzen.

Wenn du ein lokales Unternehmen hast, solltest du zudem Bing Places for Business pflegen – die Informationen werden nicht automatisch aus dem Google-Profil übernommen!

Kann ich künstliche Intelligenz nutzen, um meine Seite für Suchmaschinen zu optimieren?

Absolut!

Hier sind einige Ideen, wie du KI, zum Beispiel ChatGPT, für SEO nutzen kannst:

  • Contenterstellung und -optimierung: KI eignet sich nicht nur hervorragend zur automatischen Erstellung von Texten (die du natürlich trotz der immer besser werdenden Ergebnisse noch einmal überarbeiten solltest!), sondern auch zur Analyse und Bewertung.
  • Keywordrecherche: Lass die KI brainstormen, welche Keywords zu deinem Text passen könnten, und schau nach, wie groß das jeweilige Rankingpotenzial ist.
  • Whitespot-Analyse: Gib der KI eine Liste deiner bisher veröffentlichten Inhalte und bitte um Vorschläge, welche Inhalte du noch erstellen solltest, um die Themen vollständig abzudecken.
  • Besucheranalyse: Auf Basis der Keywords, für die du rankst, und Daten aus deinem Webanalyse-Tool kann die KI dir eine Persona deiner Websitebesucher erstellen. Anschließend kann sie dir Themen vorschlagen, die diese Zielgruppe interessieren.

Es gibt noch viele andere Bereiche, in denen KI ein nützliches SEO-Tool darstellt. Probier es in jedem Schritt aus – von der Recherche über die Content Creation bis zur datenbasierten Optimierung.

Wie optimiere ich meine Seite für die neuen AI Overviews in Suchmaschinen?

Zu diesem Thema haben wir einen eigenen Blogartikel geschrieben, den du hier findest:

Content Hubs: das perfekte Format fürs Such­maschinen-Ranking

MBmedien ist eine Full-Service-Agentur für digitale Medien und kann dir bei der Promotion von hochwertigen und relevanten Inhalten helfen. Dazu nutzen wir am liebsten Content Hubs: Plattformen, auf denen du all deinen Content zu einem bestimmten Themenkomplex gesammelt veröffentlichst.

Suchmaschinen lieben Content Hubs

Der große Vorteil von Content Hubs im Hinblick auf Ihr Suchmaschinen-Ranking ist, dass die Inhalte für miteinander zusammenhängende Keywords optimiert sind. Aus Suchmaschinensicht verleiht dir das eine Art Expertenstatus – ganz im Sinne der E.A.T.-Richtlinie von Google.

Dein  Content Hub hat außerdem eine höhere Wahrscheinlichkeit, für relevante Keywords in den organischen Suchergebnissen aufzutauchen, die in deinen Texten zwar nicht vorkommen, aber im Themenfeld eine Rolle spielen. Insofern könnten Content Hubs auch angesichts der Integration von GPT in Suchmaschinen große Vorteile haben.

Für Nutzer haben Content Hubs den Vorteil, dass sie dort alles über einen Themenkomplex, der sie interessiert, lesen können, ohne die Website zu wechseln. Wenn ein Nutzer über mehrere Touchpoints mit deinem Unternehmen in Kontakt kommt, schafft das eine starke Assoziation zwischen dem Thema und Ihrer Marke sowie ein starkes Vertrauen in Ihre Lösungskompetenz.

Fazit

Eine klare Strategie und eine konsequente Umsetzung sind die entscheidenden Faktoren für die Verbesserung deines Suchmaschinen-Rankings. Durch die Erstellung von hochwertigen und relevanten Inhalten zu beliebten, aber noch wenig umkämpften Keywords kannst du die Sichtbarkeit deiner Website erhöhen und so potenzielle Kunden anziehen. 

Content Hubs bieten die perfekten Voraussetzungen, um Inhalte zu veröffentlichen, die Googles Anforderungen entsprechen und potenzielle Kunden von A bis Z über ein Thema informieren

Mit MBmedien hast du für deinen Content Hub sowie die dazugehörige technische Infrastruktur, die für eine effektive Leadgenerierung und -qualifizierung notwendig ist, einen erfahrenen Partner an deiner Seite. Gemeinsam finden wir die perfekte Lösung für dein suchmaschinenoptimiertes Content Marketing und deine B2B-Leadgenerierung.

Downloads für dich

Suchmaschinenoptimierte Texte helfen, die richtigen Interessenten zu finden. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du überhaupt die richtigen Themen für deine Zielgruppe findest und diese im Rahmen von strategisch durchdachtem Content Marketing aufbereiten, oder darüber, mit welchen anderen Methoden die Leadgenerierung im B2B gelingt, haben wir hier zwei spannende Management Summaries für dich:

Management Summary Content Marketing

Management Summary: Content Marketing

Strategie, Ziele, Planung, Produktion, Distribution und Analyse: Wenn du die Bausteine für erfolgreiches Content Marketing kennst und deine Zielgruppe über bedürfnisoptimierte Inhalte auf den richtigen Kanälen erreichst, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten.

 
Mockup MBmedien Management Summary B2B-Lead-Generierung

Management Summary: B2B-Leadgenerierung

Für Unternehmen ist die Generierung von B2B-Leads in hoher Qualität ein essenzieller Erfolgsfaktor. Dafür müssen sie alle relevanten – an späteren Kaufentscheidungen beteiligten – Personen erreichen, begeistern und von sich überzeugen. Welche Strategie ist für die B2B-Leadgenerierung am effektivsten? Was bedeuten Lead Scoring und Lead Nurturing? Wie lassen sich wichtige Business-Entscheider gezielt identifizieren?

 

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